CDU unterstützt Pläne des Bezirksrats für das Fössebad

„In seiner gestrigen Sitzung hat der Bezirksrat Linden-Limmer den Plänen der Stadt zum Fössebad eine ganz klare Absage erteilt und gezeigt, dass die Vorhaben der Verwaltung weit an der Realität vor Ort vorbei gehen“, so Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Wir unterstützen die Vorschläge aus dem Bezirksrat ausdrücklich und können uns sehr gut vorstellen, Änderungen an den Verwaltungsplanungen vorzunehmen.“
Die Verwaltung sieht bisher kein Freibad, sondern stattdessen ein 50-Meter-Wettkampfbecken für das neue Fössebad vor. „Beim Neubau des Schwimmbades muss sich die Verwaltung an den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Stadtteile im Südwesten Hannovers orientieren. Die Vorstellungen der Stadt sind fern der Wirklichkeit, denn der Südwesten Hannovers braucht ein weiteres familienfreundliches Freibad, das Volksbad Limmer reicht bei weitem nicht für den stetig wachsenden Südwestbereich aus“, betont Seidel.
„Der interne Streit der ‚Ampel-Koalition‘ bringt zusätzliche Unruhe und Verunsicherung in die Diskussion um das Fössebad und lässt eine Einigung unnötig in weite Ferne rücken“, ärgert sich Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Mal wieder haben SPD, Grüne und FDP auf ganzer Linie versagt!“
„Die CDU setzt sich für die Ideen der Bürger vor Ort und ihre Interessen ein“, unterstreicht Klapproth. „Wir hören den Menschen zu und lassen ihre Ideen in unsere Arbeit einfließen. Deshalb haben wir zum Neubau des Misburger Bades eine sehr konstruktive und diskussionsreiche Veranstaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern vor durchgeführt. Ähnliches hätten wir uns von der Verwaltung auch zum Fössebad gewünscht“, so Klapproth. „Schließlich werden die Bäder für die Menschen in unserer Stadt gebaut und sollten nicht über ihre Köpfe hinweg geplant werden“, so Seidel abschließend.

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