Abstimmug Fössebad: Pairing mit der Ampel? – Eine Absage der FRAKTION

Beim Showdown in der Abstimmung um das Fössebad wird es in der kommenden Ratssitzung im September um alles gehen. Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP steht vor einer Zerreißprobe. Wer möchte sich mit soetwas schon paaren? Die FRAKTION sicher nicht. Aber sie analysiert messerscharf, was die Zusage der CDU zum Pairen bedeutet. Ohren auf!
Die Mehrheit der Ampel wackelt gewaltig. Liegt das nun an den zwei im September verhinderten Ratsherren bzw. Ratsdamen? Christopher Finck von der SPD wird nicht dabei sein und auch die Fraktionschefin der Grünen, Freya Markowis fehlt. Wer rechnen kann, merkt schnell: daran kann es eigentlich nicht liegen. Die FRAKTION hat auf jeden Fall jegliche Anfragen zum Pairen abgelehnt.
Warum, erklärt der Fraktionsvorsitzende Julian Klippert und stellt die Position seiner Fraktion Die FRAKTION noch einmal klar: „Im Gegensatz zu den ganzen anderen Fraktionen sind wir kein Fähnchen im Wind. Wir sind ein Bollwerk! Wir haben von Anfang an gesagt, dass es für uns kein neues Fössebad OHNE Freibad oder “Bei Chéz Heinz” geben wird! Dass die Grünen jetzt einen Spagat hinlegen müssen, zu dem sie physisch gar nicht in der Lage sind, ist bei weitem nicht unser Problem. Die wussten doch, worauf sie sich einlassen! Jetzt müssen sie halt in den sauren Apfel beißen und ihre Wähler und vor allem die Kollegen aus dem Stadtbezirksrat vor den Kopf stoßen.“
Chef-Stratege Oliver Förste ergänzt: „Der Schachzug der CDU, das Pairing mit der SPD zu vollziehen, klingt einerseits recht unappetitlich, ist aber aus taktischer Sicht tatsächlich wahnsinnig klug. Chapeau! Stimmen die Abweichler der Grünen Ratsfraktion Ampel-konform, kann die CDU sich rühmen, ein verlässlicher Partner zu sein, der fair spielt. Sollte es allerdings hart auf hart kommen und die Ampel zerbrechen, haben wir nach der elendig langen GroKo im Bundestag die nächste GroKo im Rat Hannover. Das geht schon in Ordnung, schließlich könnte Merkel heutzutage auch in der SPD sein und dieser Schulz in der CDU. Damit wird die SPD zum Glück dann irgendwann auch in Hannover völlig überflüssig.“

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