Region Hannover informiert, 07.04.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen des veränderten Testverhaltens über die Feiertage nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor Ostern. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Es wird ein paar Tage dauern, ehe diese Schwankungen ausgeglichen sind. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 39.133 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 35.375 Personen als genesen aufgeführt. 933 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2825 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 111,2.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 2459
10 – 19 Jahre 4214
20 – 29 Jahre 6738
30 – 39 Jahre 6093
40 – 49 Jahre 5567
50 – 59 Jahre 5517
60 – 69 Jahre 3027
70 – 79 Jahre 1785
80+ Jahre 3225
keine Angaben 508

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 78 880 97,2
Burgdorf 65 880 123,7
Burgwedel 41 450 77,2
Garbsen 159 2799 108,8
Gehrden 49 477 122,3
Hemmingen 36 488 71,5
Isernhagen 42 672 72,8
Laatzen 86 1593 92,0
Landeshauptstadt Hannover 1312 19.019 116,2
Langenhagen 164 2316 121,1
Lehrte 141 1752 144,4
Neustadt 103 1198 103,9
Pattensen 22 342 66,5
Ronnenberg 85 851 185,2
Seelze 109 1240 110,9
Sehnde 56 825 88,4
Springe 40 721 70,1
Uetze 44 583 77,8
Wedemark 62 776 125,6
Wennigsen 53 268 201,7
Wunstorf 78 1003 75,9

Verteilung nach Geschlecht: Männer:    48 Prozent                 Frauen:     52 Prozent

Region Hannover hebt Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung auf – Oberverwaltungsgericht weist Beschwerde der Region Hannover zurück

Keine Ausgangssperre mehr in der Region Hannover: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat am Dienstag, 6. April 2021, die Beschwerde der Region Hannover gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Hannover zur Ausgangssperre vom 2. April zurückgewiesen. Die Region Hannover hat daher die entsprechende Allgemeinverfügung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Ursprünglich galt für den Zeitraum vom 1. bis 12. April in der Region Hannover eine allgemeine Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr. In einer Eilentscheidung hatte das Verwaltungsgericht Hannover am Karfreitag die Rechtmäßigkeit der Allgemeinverfügung infrage gestellt.

Das OVG begründet seinen Beschluss damit, dass eine Ausgangsbeschränkung zwar begrenzt geeignet, aber nicht erforderlich sei, solange die staatlichen Stellen die bestehenden Maßnahmen nicht vollständig durchgesetzt hätten.

Regionspräsident Hauke Jagau äußert sich zum Beschluss des OVG in einer Video-Botschaft: https://youtu.be/cCBPKEDPIkk

Region Hannover informiert, 06.04.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen des veränderten Testverhaltens über die Feiertage nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor Ostern. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Es wird ein paar Tage dauern, ehe diese Schwankungen ausgeglichen sind. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 38.993 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 35.021 Personen als genesen aufgeführt. 921 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3051 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 113,7.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 2440
10 – 19 Jahre 4190
20 – 29 Jahre 6720
30 – 39 Jahre 6068
40 – 49 Jahre 5550
50 – 59 Jahre 5498
60 – 69 Jahre 3013
70 – 79 Jahre 1783
80+ Jahre 3218
keine Angaben 513

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 74 873 82,9
Burgdorf 62 870 101,5
Burgwedel 44 446 62,7
Garbsen 183 2789 112,0
Gehrden 52 477 148,1
Hemmingen 37 485 71,5
Isernhagen 46 668 64,7
Laatzen 99 1592 98,9
Landeshauptstadt Hannover 1426 18956 121,0
Langenhagen 186 2309 121,1
Lehrte 157 1748 162,1
Neustadt 108 1191 90,6
Pattensen 22 342 73,2
Ronnenberg 90 846 185,2
Seelze 119 1242 128,0
Sehnde 71 824 92,6
Springe 36 716 66,8
Uetze 45 583 92,3
Wedemark 63 774 128,9
Wennigsen 48 260 166,9
Wunstorf 83 1002 83,0

Verteilung nach Geschlecht: Männer :     48 Prozent           Frauen:     52 Prozent

Nach Gerichtsbeschlüssen: Region Hannover geht vors OVG – Verwaltungsgericht hatte Eilanträgen gegen Ausgangssperre stattgegeben

Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover vom Samstag, 2. April 2021, zu Ausgangsbeschränkungen in der Region Hannover wird die Region Hannover nun vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg Beschwerde einlegen. Das Gericht hatte den Eilanträgen von vier Antragstellern gegen die Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr stattgegeben. Da das Verwaltungsgericht Osnabrück am Tag zuvor für mehrere Gesundheitsämter eine Ausgangssperre bestätigt hat, ist es aus Sicht der Region Hannover notwendig, dass das OVG Lüneburg hierzu aus Gründen größerer Klarheit entscheidet. Nach der OVG-Entscheidung wird feststehen, ob die Regelung in der Region Hannover weiter Bestand haben wird.

Region Hannover informiert, 01.04.2021

Wichtiger Hinweis: Wer über die Ostertage einen Schnelltest macht, der positiv ausfällt, sollte sich umgehend in häusliche Isolation begeben und um einen PCR-Test kümmern. Das geht entweder über den Hausarzt oder über die Feiertage über die Service-Nummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117. Eine Liste mit von der Region Hannover genehmigten Schnelltestzentren gibt es abrufbar unter: www.hannover.de/schnelltest

BürgerInnen mit Fragen zu Corona können sich zwischen 10 und 17 Uhr unter 0511 120 6000 an die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung wenden. Die Corona-Hotline der Region Hannover ist wieder ab Dienstag, 6. April 2021 besetzt.

 Den nächsten Corona-Ticker der Region Hannover erhalten Sie am Dienstag, 6. April 2021. In der Zwischenzeit können Sie sich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/ über die Gesamtentwicklung in der Region Hannover informieren; dort wird täglich der Inzidenzwert auch für die Region Hannover veröffentlicht. Wir weisen schon einmal vorab darauf hin, dass aufgrund des veränderten Testverhaltens über die Feiertage zeitweise mit schwankenden Werten zu rechnen ist, die nur eine bedingte Aussagekraft haben. 

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 38.146 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 34.272 Personen als genesen aufgeführt. 918 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2956 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 144,3.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 2346
10 – 19 Jahre 4082
20 – 29 Jahre 6567
30 – 39 Jahre 5924
40 – 49 Jahre 5443
50 – 59 Jahre 5401
60 – 69 Jahre 2950
70 – 79 Jahre 1751
80+ Jahre 3184
keine Angaben 498

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 77 857 142,9
Burgdorf 63 852 92,0
Burgwedel 43 438 120,6
Garbsen 196 2745 154,5
Gehrden 61 462 212,4
Hemmingen 32 475 92,0
Isernhagen 47 661 113,3
Laatzen 91 1565 135,7
Landeshauptstadt Hannover 1348 18.532 148,2
Langenhagen 178 2263 194,0
Lehrte 162 1708 199,9
Neustadt 117 1164 134,8
Pattensen 15 333 66,5
Ronnenberg 81 816 173,1
Seelze 120 1211 159,3
Sehnde 70 811 134,7
Springe 33 704 70,1
Uetze 54 575 126,4
Wedemark 48 749 109,0
Wennigsen 39 248 222,6
Wunstorf 81 977 104,3

Verteilung nach Geschlecht:  Männer:      48 Prozent                  Frauen:      52 Prozent

Allgemeinverfügung legt Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr fest. – Corona: Nächtliches Ausgangsverbot gilt bis einschließlich 12. April, 5 Uhr

Die niedersächsische Corona-Verordnung sieht vor, dass Landkreise und kreisfreie Städte, deren Inzidenz über 100 liegt, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu treffen haben; ab einer Inzidenz von 150 ist das Instrument der Ausgangssperre vorgesehen. Auf dieser Grundlage wird die Region Hannover für einen befristeten Zeitraum eine nächtliche Ausgangssperre verfügen. Hintergrund sind eine anhaltend hohe 7-Tages-Inzidenz in der Region Hannover und die Erwartung, dass die Meldezahlen über die Osterfeiertage kein zuverlässiges Bild liefern werden. Die entsprechende Allgemeinverfügung soll noch am heutigen Tag veröffentlicht werden.

Die Allgemeinverfügung sieht für den Zeitraum von Donnerstag, 1. April, 6 Uhr, bis Montag, 12. April, 5 Uhr, jeweils eine Ausgangssperre für den Zeitraum von 22 bis 5 Uhr vor. Für Ausnahmen ist ein triftiger Grund notwendig. Dazu gehören zum Beispiel notwendige medizinische, psychosoziale oder veterinärmedizinische Behandlungen, die Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit und der Besuch naher Angehöriger, wenn diese von Behinderung betroffen oder pflegebedürftig sind. Mit der Ausgangssperre ist kein Übernachtungsverbot außer Haus verbunden, solange der Aufenthalt in der anderen Unterkunft nicht gegen die Kontaktbestimmungen verstößt.

„Der Entscheidung ist eine sehr intensive Güterabwägung vorangegangen“, betont Regionspräsident Hauke Jagau. „Der Schritt fällt mir wegen des deutlichen Einschnitts in die persönliche Freiheit der Menschen wirklich schwer.“ Die Erfahrung in und nach den Weihnachtstagen habe indes gezeigt, dass die Statistik über die Feiertage wegen der geringeren Zahl der Testungen unzuverlässig sei, so dass die Region weitere Regelungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht an einen wenig aussagfähigen Inzidenzwert knüpfen wolle.

„Wir beobachten eine Verschiebung der Infektionen hin zu den jüngeren und mobilen Altersgruppen“, sagt Jagau. „Von einer Ausgangssperre erwarten wir, dass abendliche Treffen, insbesondere jüngerer Leute, eingeschränkt werden.“ Aufgrund der großstädtischen Strukturen in der Region Hannover habe sich die Region jedoch entschieden, den Beginn der Ausgangssperre nicht wie vom Land vorgesehen auf 21 Uhr, sondern auf 22 Uhr zu setzen. „Viele Supermärkte haben bis 22 Uhr geöffnet. Und wer bis 20 Uhr arbeitet, sollte wenigstens noch die Chance haben, etwas spazieren gehen zu können“, sagt Jagau. Er erwarte, dass die Polizei bei den Kontrollen mit Augenmaß vorgehe und die Plausibilität der Erklärungen prüfe, wenn Menschen nach 22 Uhr draußen angetroffen werden. Einen Passierschein werde die Region Hannover nicht ausstellen, betont Jagau.

Eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird es in der Region Hannover vorerst nicht geben. Die Regionsverwaltung hatte geprüft, ob dies ein probates Mittel sein könnte, um die Infektionszahlen zu drosseln und gegebenenfalls auf eine Ausgangssperre verzichten zu können. Das Ziel war zudem, eine größere Klarheit zu schaffen. „Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung der vergangenen Monate sehen wir wenig Chancen, dass ein solche Regelung hält. Alles andere wäre Flickwerk und würde keine Klarheit bringen“, sagt Jagau. Allerdings werde die Region Hannover die Maskenpflicht am Nord- und Ostufer des Maschsees und an der Uferpromenade am Steinhuder Meer zeitlich ausweiten. Künftig müssen dort von 9 bis 21 Uhr Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, bislang galt die Maskenpflicht nur von 10 bis 19 Uhr. „Mit der Zeitumstellung und dem schöneren Wetter halten sich die Menschen länger draußen auf. Das müssen wir berücksichtigen“, sagt Jagau.

Die Allgemeinverfügung wird zudem klarstellen, dass bei mehreren Insassen in einem Fahrzeug, die nicht zu einem Haushalt gehören, alle außer dem Fahrer bzw. der Fahrerin einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. „Die Nachverfolgung von Covid19-Infektionen hat gezeigt, dass das Auto einer der Ansteckungsorte ist“, berichtet der Regionspräsident. „Hier brauchen wir eine stärkere Sensibilität und ein Bewusstsein für Gefahrensituationen.“ Darüber hinaus wird die Region das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern mit mehr als fünf Wohnungen verfügen.

Region Hannover informiert, 31.03.2021

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 37.836 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 33.915 Personen als genesen aufgeführt. 916 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3005 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 143,2.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 2314
10 – 19 Jahre 4042
20 – 29 Jahre 6511
30 – 39 Jahre 5875
40 – 49 Jahre 5392
50 – 59 Jahre 5359
60 – 69 Jahre 2931
70 – 79 Jahre 1739
80+ Jahre 3177
keine Angaben 496

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 75 847 145,8
Burgdorf 62 841 88,8
Burgwedel 42 434 115,8
Garbsen 202 2731 167,1
Gehrden 73 459 206,0
Hemmingen 34 474 122,6
Isernhagen 49 654 101,1
Laatzen 85 1552 121,9
Landeshauptstadt Hannover 1350 18392 143,6
Langenhagen 177 2247 188,7
Lehrte 159 1689 184,3
Neustadt 118 1151 152,5
Pattensen 16 333 86,5
Ronnenberg 82 805 185,2
Seelze 134 1204 219,0
Sehnde 96 806 134,7
Springe 39 700 66,8
Uetze 59 568 121,5
Wedemark 41 739 92,5
Wennigsen 30 239 160,0
Wunstorf 82 971 104,3

Verteilung nach Geschlecht:  Männer:    48 Prozent                 Frauen:     52 Prozent

Alle Impftermine der nächsten Tage bleiben bestehen – Mobile Team können umsteigen – GIZ impft mit Biontech/Pfizer

Stadt und Region Hannover weisen angesichts der erneuten Diskussion um den Impfstoff Astrazeneca darauf hin, dass die vereinbarten Impftermine in den nächsten Tagen im gemeinsamen Impfzentrum (GIZ) in jedem Fall Bestand haben, da die Impfungen im GIZ mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer geplant sind.

Aktuell, Stand heute  Dienstag, 30.3.2021, 18 Uhr,  wartet das GIZ auf die Entscheidung auf Ebene von Bund und Ländern. Für den Fall, dass die Zulassung von Astrazeneca abermals ausgesetzt wird, könnten die mobilen Teams, die aktuell vor allem das Personal von Kitas und Grund- und Förderschulen impfen, am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche für die 2300 geplanten Impfungen alternativ auf den Impfstoff Moderna umsteigen. Während der Osterfeiertage sind die mobilen Teams nicht unterwegs.

Region unterstützt Landeshauptstadt Hannover als Modellkommune – Umlandkommunen bereiten sich auf mögliche Öffnung nach der Pilotphase vor

Schnelltests, elektronische Datendokumentation, ausgefeilte Hygienekonzepte und wissenschaftliche Begleitung: Unter diesen Bedingungen will das Land Niedersachsen 25 Modellprojekte für die Öffnung von Einzelhandel und Gastronomie ermöglichen. Nachdem mehrere Städte und Gemeinden aus der Region Hannover Interesse angemeldet haben, hat Regionspräsident Hauke Jagau den Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten am Montagabend in einer Videokonferenz mitgeteilt, dass die Region im ersten Schritt ausschließlich die Bewerbung der Landeshauptstadt Hannover unterstützen wird: „Ministerpräsident Stephan Weil hat bei der Landkreis-Versammlung des Landkreistags klargestellt, dass pro Gesundheitsamt eine Modellkommune den Zuschlag erhält. Die Stadt Hannover ist als eines von zwei Oberzentren im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover – neben Hildesheim – sozusagen gesetzt. Es versteht sich von selbst, dass die Nachbarlandkreise mit ihren Mittel- und Grundzentren ebenso beteiligt werden müssen.“ Jagau teilte mit, er habe mit den meisten der benachbarten Landräte gesprochen, und dort gebe es ebenfalls Interesse an einer Teilnahme als Modellkommune.

In der Videokonferenz mit den Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten wurde vereinbart, dass die Städte und Gemeinden in der Region dennoch ihre Vorbereitungen für eine mögliche Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie vorantreiben, um für eine mögliche zweite Phase nach der Modellphase gerüstet zu sein. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vereinbarten in diesen Zusammenhang einen engen Austausch. „Die Region Hannover versteht sich als ein Wirtschaftsraum. Die Konzepte aufeinander abzustimmen, ist genau der richtige Schritt“, sagte Jagau. Die Region werde die weiteren Gespräche konstruktiv begleiten. Jetzt im ersten Schritt sehe die Region allerdings aufgrund der Bedingungen keine Möglichkeit, weitere Anträge neben dem der Stadt Hannover zu unterstützen. „Die Städte und Gemeinden haben sich schon viele Gedanken gemacht und zum Teil gute Konzepte in Arbeit, die hoffentlich in den einigen Wochen die nächsten Schritte beschleunigen werden“, sagt Jagau.

Luca-App: Region hat Betrieb gestartet – Schneller und digital: App soll Arbeit des Gesundheitsamts entlasten

Diese Woche ist die Region Hannover mit der Luca-App an den Start gegangen, die das Gesundheitsamt künftig bei der Kontaktnachverfolgung deutlich entlasten soll. „Die Luca-App ist eine sinnvolle Ergänzung zur Bekämpfung der Pandemie, denn je schneller im Infektionsfall die engen Kontaktpersonen ermittelt und informiert werden, desto besser lassen sich die Infektionsketten unterbrechen“, so Cora Hermenau, zuständige Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit und IT der Region Hannover. „Wir haben uns früh mit dieser Möglichkeit beschäftigt und die technischen Voraussetzungen geschaffen, das Gesundheitsamt an das Luca-System anzuschließen, um die App schnell einzusetzen.“

Ab jetzt kann das Gesundheitsamt übermittelte Daten aus der Luca-App bearbeiten. Ziel der App ist, Kontakte zu dokumentieren, die dem zuständigen Gesundheitsamt im Fall einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion verschlüsselt übermittelt werden. Das Gesundheitsamt entschlüsselt den freigegebenen Datensatz, liest Aufenthaltsorte und Kontaktpersonen der infizierten Person aus und kann die Kontaktpersonen direkt benachrichtigen. „Das erleichtert nicht nur unsere Arbeit, sondern bietet auch eine gute Perspektive für Veranstaltungen, Gastronomie oder Unternehmen. Die Luca-App eignet sich für die sichere Registrierung von Besucherinnen und Besuchern – im öffentlichen oder auch im privaten Bereich“, sagt Hermenau.

Voraussetzung für Nutzerinnen und Nutzer der Luca-App ist ein Smartphone, mit dem sie sich über QR-Codes beispielsweise bei einem Restaurantbesuch zu Beginn und zum Ende registrieren. Sollte zur gleichen Zeit eine Corona-infizierte Person in der Nähe gewesen sein, würden diese Informationen nach entsprechender Freigabe datenschutzkonform an das zuständige Gesundheitsamt gehen und eine schnelle Nachverfolgung ermöglichen. Aktuell ist die Luca-App für Nutzerinnen und Nutzer wie für Betreiberinnen und Betreiber kostenfrei. Die Kosten der Lizenzen für die Gesundheitsämter hat das Land Niedersachsen übernommen.