Region Hannover informiert + Hannover, 01.04.2020 + 15:46 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 911 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Zudem hat die Region Hannover 190 Personen als genesen registriert. Basis für die ermittelte Schätzzahl der Genesenen ist das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legen auch das Land Niedersachsen sowie das RKI an.

Leider hat es zwei neue Todesfälle gegeben: Ein 79-jähriger und ein 93-jähriger Mann sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit gibt es nun 8 Corona-Todesfälle in der Region Hannover – der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 31 Fälle

15 bis 34 Jahre: 249 Fälle

35 bis 49 Jahre: 237 Fälle

50 bis 59 Jahre: 201 Fälle

Über 60 Jahre: 187 Fälle
Keine Angaben: 6 Fälle

Verteilung nach Kommunen:
Barsinghausen: 22 Fälle

Burgdorf: 14 Fälle

Burgwedel: 27 Fälle

Garbsen: 35 Fälle

Gehrden: 7 Fälle
Hemmingen: 21 Fälle

Isernhagen: 26 Fälle

Laatzen: 25 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 499 Fälle

Langenhagen: 42 Fälle

Lehrte: 23 Fälle

Neustadt: 15 Fälle

Pattensen: 12 Fälle

Ronnenberg: 24 Fälle
Seelze: 26 Fälle

Sehnde: 11 Fälle

Springe: 16 Fälle

Uetze: 18 Fälle

Wedemark: 20 Fälle

Wennigsen: 11 Fälle

Wunstorf: 17 Fälle

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 139 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 48 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Die Region Hannover hat eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht. Sie regelt Aufnahmestopps für Pflegeheime und die Besuchsvorschriften für ambulante Wohngemeinschaften. Alle weiteren Allgemeinverfügungen finden Sie gesammelt unter www.hannover.de/allgemeinverfuegungcorona .

Stattreisen sagt Jubiläums-Kreuzfahrt durch Hannover ab

Nachholtermin für 2021 geplant – Verein bittet um Unterstützung durch Kauf von Gutscheinen – ideal für Weihnachtsfeier mit Freunden oder Kollegen

Hannover. Der Verein Stattreisen hat seine große Jubiläumsveranstaltung, die Hannover-Kreuzfahrt am 10. Mai, abgesagt. Der Grund ist die aktuelle Einschränkung des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie. Nachgeholt werden soll die umweltfreundliche Kreuzfahrt mit vielen Mini-Stadtführungen und einem bunten Innenstadt-Fest im nächsten Jahr. Stattreisen bietet seit 1990 alternative Stadtführungen durch Hannover an. Anstelle des 30. Jubiläums in diesem Jahr soll nun der 31. Geburtstag im nächsten Jahr gebührend gefeiert werden.

Gäste, Freunde des Vereins und Interessierte können den Verein in der aktuell schwierigen Lage unterstützen, indem sie Gutscheine kaufen oder bereits jetzt ihre Weihnachtsfeier buchen. Zur Auswahl stehen Stadt- und Theaterspaziergänge zu Themen wie Fußball, Kunst, Architektur, Geschichte, Hannovers Stadtteile, berühmten  Persönlichkeiten der Stadt und viele mehr. Sehr gefragt (und daher immer schnell ausgebucht) sind die kulinarischen Stadtführungen mit Verkostung von kleinen Leckerbissen und Führungen an sonst verschlossene Orte wie die „Geister-U-Bahn-Station“ unter dem Hauptbahnhof. Gutscheine sind ab  10 Euro erhältlich und können telefonisch oder online bestellt werden. Alle Angebote und speziell für Kinder und Schulklassen geeignete Touren sind unter www.stattreisen-hannover.de nachzulesen. 

Das Stattreisen-Büro in der Escherstraße 22 ist für Buchungen und sonstige Fragen per E-Mail und Telefon erreichbar, allerdings derzeit nur montags bis freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr. Diese Bürozeiten gelten zunächst bis zum 19. April. Das Team von Stattreisen freut sich darauf, seinen Gästen Hannover so bald wie möglich wieder aus ungewohnten und spannenden Perspektiven zeigen zu können.

Stattreisen ist in den vergangenen 30 Jahren von einem kleinen Verein zu einem erfolgreichen Anbieter der etwas anderen Städtetouren herangewachsen. Im Vordergrund steht der Gedanke, ökologisch unterwegs zu sein und die Geschichte Hannovers unterhaltsam zu vermitteln. Das Motto damals wie heute: „Entdecke die eigene Stadt anSTATT zu verREISEN“. Mehr als 60 Stadtführer und Darsteller zeigen rund 20.000 Gästen pro Jahr die Landeshauptstadt aus ungewohnten und spannenden Perspektiven. 

Region Hannover informiert + Hannover, 31.03.2020 + 15:14 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 867 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Zudem hat die Region Hannover 149 Personen als genesen registriert. Basis für die ermittelte Schätzzahl der Genesenen ist das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legen auch das Land Niedersachsen sowie das RKI an.

Leider hat es abermals einen neuen Todesfall gegeben: Eine 78-jährige Frau ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit gibt es nun 6 Corona-Todesfälle in der Region Hannover – der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 30 Fälle

15 bis 34 Jahre: 236 Fälle

35 bis 49 Jahre: 231 Fälle

50 bis 59 Jahre: 190 Fälle

Über 60 Jahre: 174 Fälle
Keine Angaben: 6 Fälle

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 22 Fälle

Burgdorf: 14 Fälle

Burgwedel: 26 Fälle

Garbsen: 32 Fälle

Gehrden: 5 Fälle
Hemmingen: 21 Fälle

Isernhagen: 26 Fälle

Laatzen: 22 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 471 Fälle

Langenhagen: 42 Fälle

Lehrte: 21 Fälle

Neustadt: 14 Fälle

Pattensen: 11 Fälle

Ronnenberg: 24 Fälle
Seelze: 26 Fälle

Sehnde: 10 Fälle

Springe: 16 Fälle

Uetze: 18 Fälle

Wedemark: 20 Fälle

Wennigsen: 11 Fälle

Wunstorf: 15 Fälle

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 143 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 48 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Chinesische Metropole Changde bietet Hilfe an

Hannover ist in Zeiten von Corona mit der chinesischen Millionen-Metropole Changde besonders verbunden. Die langjährige Städtekooperation zeichnet sich neben den offiziellen Beziehungen auch durch gute persönliche Kontakte aus. Regine Kramarek, Ratsfrau von B´90/Die Grünen und Bürgermeisterin, steht in ständigem Kontakt mit der Repräsentanz Changdes in Deutschland.

Die dortige Geschäftsführerin Frau Bailan Xia bot Hannover als Zeichen der Verbundenheit nun Hilfe an: „In Changde ist die Viruskrise fast vorbei und die Produktion von Schutzmaterialien hat sich wieder normalisiert. Wir helfen unserer Freundesstadt sehr gerne!“ Geplant ist eine Spende von 1.000 N95 –Masken, 50.000 OP-Masken und 1.000 Schutzkittel, die die Stadt Hannover in derzeitiger Situation dankend annimmt. Die dazu nötige Logistik wird gerade in partnerschaftlicher Kooperation organisiert. Auf hannoverscher Seite übernimmt dies das Büro des Oberbürgermeisters – Bereich Internationale Angelegenheiten.

„Die großzügige Geste aus Changde zeigt, wie wichtig Städtekooperationen nicht nur zur internationalen Verständigung und zum kulturellen Austausch sind, sondern wie sie zudem Solidarität und gegenseitigen Hilfe freisetzen können“, so Regine Kramarek.

Region Hannover informiert + Hannover, 30.03.2020 + 16:14 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 811 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Leider hat es einen neuen Todesfall gegeben: Eine 76-jährige Frau ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit gibt es nun 5 Todesfälle in der Region Hannover – der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,8 Jahren.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 3,5 Prozent

15 bis 34 Jahre: 28 Prozent

35 bis 49 Jahre: 27 Prozent

50 bis 59 Jahre: 22,5 Prozent

Über 60 Jahre: 19 Prozent

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 21 Fälle

Burgdorf: 14 Fälle

Burgwedel: 26 Fälle

Garbsen: 30 Fälle

Gehrden: 5 Fälle
Hemmingen: 21 Fälle

Isernhagen: 25 Fälle

Laatzen: 20 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 433 Fälle

Langenhagen: 42 Fälle

Lehrte: 18 Fälle

Neustadt: 13 Fälle

Pattensen: 11 Fälle

Ronnenberg: 23 Fälle
Seelze: 23 Fälle

Sehnde: 9 Fälle

Springe: 16 Fälle

Uetze: 18 Fälle

Wedemark: 18 Fälle

Wennigsen: 10 Fälle

Wunstorf: 15 Fälle

Derzeit sind die Krankenhäuser in der Region Hannover von 128 Patienten belegt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 43 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Hilfsangebote: Stadtbezirksmanagement Linden/Limmer bittet um Mithilfe

Die Stadt Hannover baut derzeit eine Übersichtsseite mit Verweisen und Verlinkungen auf bestehende Plattformen, Anbieter*innen und Angebote zu Unterstützungsangeboten in Zeiten der Corona-Pandemie auf. Diese soll in Kürze auf www.hannover.de erscheinen.

Das Stadtbezirksmanagement will koordinierend und vermittelnd diesen Aufbau begleiten. Daher wenden wir uns auf diesem Wege mit zwei Bitten an Sie:

1) Haben Sie Kenntnisse über Hilfsangebote? Kennen Sie Organisationen oder Träger*innen, die derzeit Hilfe leisten? Neben den stadtweiten Unterstützungsleistungen interessieren uns solche von privaten Träger*innen, Internetseiten, bis hin zu Facebookgruppen. Es geht uns insbesondere auch um stadtteilbezogene Hilfs-Angebote (z.Beispiel die Seite von FLAIS e. V. als lokales Portal für Vahrenheide (http://www.flais.de/seite/416674/hauswirtschaftliche-hilfen.html). Wenn Sie lokal agierende Hilfsnetzwerke kennen, sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns diese benennen, so dass diese quartiersnahen Angebote aufgezeigt werden können.

Bitte orientieren Sie sich bei der Rückmeldung der Angebote in Ihrem Umfeld an folgenden Angaben:

– Name der Institution/Verein/Gruppe

– Art des Angebotes

– Stadtteil/Quartier (oder stadtweit)

– Internetadresse/Erreichbarkeit im Netz

– Erreichbarkeit Mail

– Erreichbarkeit Telefon

– Anmerkungen.

Da wir die Darstellung im Internet an der einen oder anderen Stelle bebildern müssen, würde uns zudem die Zusendung passender Fotos (zur Veröffentlichung) sehr helfen; bitte bei Einverständnis und Zusendung von Fotos die Quellenangaben zu den Fotos nicht vergessen, danke.

Wenn ein Hilfsangebot bisher nicht online auffindbar ist, kennzeichnen Sie das bitte entsprechend. Wenn Sie ein Portal oder eine Social Media-Gruppe kennen, auf der das Angebot gut aufgehoben wäre, notieren Sie gern Ihre Idee/ Empfehlung dazu.

2) Wenn Sie außerdem vor Ort feststellen, dass bestimmte Bedarfe derzeit noch nicht berücksichtigt werden oder Personen/-gruppen gerade keine passende Unterstützung finden bzw. keinen Zugang zu den Informationen haben oder explizit angesprochen und eingeladen werden müssen, um Hilfe zu finden und anzunehmen, benennen Sie uns diese bitte. Die Informationen werden an die jeweils zuständige/n Stellen/n weitergeleitet, damit „Lücken“ erkannt und möglichst geschlossen werden können.

Wir sind interessiert, möglichst kurzfristig einen umfassenden Überblick über Hilfsangebote auf www.hannover.de zu bieten. Wir bitten daher um Ihre Zusendung noch am Montag, 30.03.2020 als Antwort an diese Mailadresse: 18.63.10 SBM Linden/Limmer <18.63.10.sbm@hannover-stadt.de> Nachmeldungen sind selbstverständlich möglich.

 Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Stephan Mingers, Landeshauptstadt Hannover, Rats- und Stadtbezirksangelegenheiten,Stadtbezirksmanager Linden-Limmer; Telefon:  0511 | 168 | 45155

Ampelbündnis schnürt gemeinsam mit OB Onay Entlastungspaket zur Bekämpfung der Corona-Krise

Am  Freitag,  27. März, haben SPD, Grüne und FDP mit dem Oberbürgermeister über die Maßnahmen gesprochen, die die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Krise in Hannover eindämmen sollen. Dazu zählen schnelle und unbürokratische Hilfen, mit denen die Landeshauptstadt Unternehmer*innen, Selbstständigen, sowie Beschäftigten zusätzlich unter die Arme greift.
Unter Berücksichtigung des vom Bund beschlossenen Rettungspakets, sowie des vom Land auf den Weg gebrachten Nachtragshaushalts hat sich das Ampelbündnis gemeinsam mit dem OB auf einen Fahrplan für weitere Maßnahmen verständigt, um die kommunalen Angebote für die soziale Infrastruktur, Familien, Kulturschaffende und die Akteur*innen der Wirtschaft anzupassen. Dafür werden die angekündigten Maßnahmen von Bund und Land analysiert und bewertet.
Bereits jetzt werden schnelle Lösungen, wie die Aussetzung der Steuervorauszahlungen oder städtische Hilfen für obdachlose Menschen umgesetzt. Darüber hinaus bringen Stadtverwaltung und Rat in den nächsten Tagen ein Soforthilfeprogramm für Unternehmen und Selbstständige in Höhe von 10 Millionen € auf den Weg und setzen die Elternbeiträge in den Krippen ab 1. April vorübergehend aus.
Ein Nachtragshaushalt ist ebenfalls verabredet worden, vor allem, um die stark betroffenen städtischen Beteiligungen Messe AG und Flughafen abzusichern. Hinzu kommen ebenfalls Hilfen für Berufsgruppen, Vereine, Verbände oder Initiativen, die durch die bisherigen Hilfsprogramme nicht unterstützt werden können.
„In dieser historischen Krise kommt es darauf an, über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie möglichst gering zu halten. Wir müssen den am härtesten von der Krise Betroffenen schnell und unkompliziert helfen. Es geht um den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt!“, so die Fraktions- und Parteichefs von SPD, Grünen und FDP.
Ziel sei es, die finanziellen Unterstützungsmaßnahmen zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Region Hannover informiert + Hannover, 27.03.2020 + 15:47 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 661 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 21 Fälle

15 bis 34 Jahre: 185 Fälle

35 bis 49 Jahre: 191 Fälle

50 bis 59 Jahre: 145 Fälle

Über 60 Jahre: 119 Fälle

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 14 Fälle

Burgdorf: 12 Fälle

Burgwedel: 25 Fälle

Garbsen: 21 Fälle

Gehrden: 3 Fälle
Hemmingen: 19 Fälle

Isernhagen: 22 Fälle

Laatzen: 16 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 355 Fälle

Langenhagen: 28 Fälle

Lehrte: 14 Fälle

Neustadt: 8 Fälle

Pattensen: 11 Fälle

Ronnenberg: 18 Fälle
Seelze: 20 Fälle

Sehnde: 7 Fälle

Springe: 14 Fälle

Uetze: 16 Fälle

Wedemark: 15 Fälle

Wennigsen: 10 Fälle

Wunstorf: 13 Fälle

Derzeit sind die Krankenhäuser in der Region Hannover von 102 Patienten belegt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 31 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Angebote der Wirtschaftsförderung in Zeiten von Corona

Informationen, Kontakte und Unterstützung für Unternehmen

Geschäfte haben geschlossen, Aufträge bleiben aus: Die Corona-Krise ist für viele Unternehmen eine existenzielle Bedrohung. „Wir befinden uns in einer beispiellosen Situation, die vor allem bei kleinen und mittleren Betrieben Fragen und Ängste auslöst. Wir wollen die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region Hannover in dieser Lage nicht alleine lassen, sondern sie gerade jetzt bestmöglich unterstützen“, erklärt Wirtschaftsdezernent Ulf Birger Franz. Die Wirtschaftsförderung der Region hat dafür verschiedene Angebote zusammengestellt.
Erste Anlaufstelle im Netz ist die Seite www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/corona. Hier finden Interessierte eine Sammlung von Informationen zur Kurzarbeit, zu verschiedenen Hilfsangeboten von Bund und Land sowie die richtigen Ansprechpartnerinnen und -partner für Unternehmen, Gründerinnen und Gründer oder Solo-Selbstständige. Ein „Roter Faden“ zeigt Schritt für Schritt, wie Betriebe auf die Corona-Krise reagieren können.
Wer darüber hinaus Fragen hat oder Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen braucht, erreicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Unternehmensservice unter der Mailadresse wirtschaftsfoerderung@region-hannover.de.
Vielen lokalen Unternehmen kann man trotz geschlossenen Filialen helfen, indem man Gutscheine kauft, Liefer- oder Abholservices nutzt oder den Online-Shop besucht. Auf privater Initiative sind in der Region Hannover bereits Internetseiten entstanden, die die verschiedenen Angebote bündeln. Die Region will dabei helfen, solche Portale bekannter zu machen und bietet dafür finanzielle Unterstützung an. Fragen dazu beantwortet Christine Preitauer vom KreHtiv-Netzwerk e.V. telefonisch unter der Nummer 0170 / 3435471 oder per Mail an christine.preitauer@kre-h-tiv.net.

SPD-Ratsfraktion: Dringend notwendige Unterstützung in der Krise: 10 Millionen Euro Hilfsfonds für Unternehmen und Freischaffende

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt das Förderprogramm des Rates, das mit einem Volumen von zehn Millionen Euro hannoverschen Unternehmen und Freiberufler*innen während der weitreichenden Corona-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens unbürokratisch geholfen werden soll. Florian Spiegelhauer, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sagt: „Wir werden die Firmen und Freischaffenden, die aufgrund der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind, nicht im Stich lassen.“
Das Förderprogramm in beispielloser Höhe von 10 Mio. Euro richtet sich an Unternehmer*innen und Freiberufler*innen mit Sitz in Hannover. Denn in beinahe jedem Wirtschaftszweig stehen Existenzen auf dem Spiel, weil Lieferketten unterbrochen werden, Stornierungen den Umsatz einbrechen lassen und Geschäfte schließen müssen.
Jens Menge, finanzpolitischer Sprecher in der Ratsfraktion betont: „Wir stehen in der Verantwortung, den Unternehmen und Freischaffenden in unserer Stadt zu helfen, die jetzt durch Corona unverschuldet in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Freiberufler*innen und kleine und mittelständische Unternehmen sind das Fundament unserer Wirtschaftskraft. Das dürfen wir auch in der Krise nicht vergessen.“ Er habe keine Zweifel, dass der Hilfsfonds auch in dieser Höhe gerechtfertigt sei, wenn auch der städtische Haushalt in dieser Situation sehr gefordert sei. „Das muss jetzt schnell und unbürokratisch laufen. Nicht jedes Kleinunternehmen kann in dieser unerwarteten Situation auf Rücklagen zurückgreifen oder zur Existenzerhaltung auf Förderungen oder Kredite anderer warten,“ so Menge weiter. Dies sei eine Investition in die Wirtschaftskraft von morgen in unserer Stadt.
Florian Spiegelhauer, zugleich Mitglied im Aufsichtsrat der hannoverimpuls GmbH, ist überzeugt, dass auch ein weiterer Baustein der Hilfe notwendig ist. „Kleinere Unternehmen und Freiberufler*innen haben jetzt viele Sorgen. Hier hilft die gemeinsame Wirtschaftsfördergesellschaft hannoverimpuls mit zusätzlicher Beratung.“ Er verweist auf den Kontakt zur Beratungsstelle über die E-Mail-Adresse coronahilfe@hannoverimpuls.de , an die sich Unternehmen in dieser Lage wenden können.
Der Zuschuss der Stadt wird direkt auf die Konten der Antragstellenden überwiesen. Antragsformulare können in Kürze auf der Internet-Seite der Landeshauptstadt Hannover abgerufen werden.
Sowohl Florian Spiegelhauer als auch Jens Menge befürworten das Programm auch hinsichtlich der zuvor geführten Gespräche mit lokalen Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften sowie weiteren Institutionen. „Diese Situation können wir nur gemeinsam meistern.“