Region Hannover informiert + Hannover, 21.04.2020 + 16:06 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 1716 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 830 Personen als genesen registriert. 46 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 83,4 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 840 Menschen in der Region infiziert.

Achtung, in der Verteilung nach Alter und Kommunen sind die Personen erfasst, die als gegenwärtig infiziert registriert sind.

Verteilung nach Alter:

Alter Aktuelle Fallzahl
bis 14 Jahre 27
15 bis 34 Jahre 205
35 bis 49 Jahre 164
50 bis 59 Jahre 161
über 60 Jahre 283
keine Angabe

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 13 31
Burgdorf 31 43
Burgwedel 13 39
Garbsen 46 91
Gehrden 7 19
Hemmingen 11 30
Isernhagen 12 37
Laatzen 45 76
Landeshauptstadt Hannover 450 913
Langenhagen 38 73
Lehrte 25 52
Neustadt 13 26
Pattensen 5 17
Ronnenberg 20 41
Seelze 16 44
Sehnde 19 32
Springe 33 44
Uetze 6 24
Wedemark 19 34
Wennigsen 5 15
Wunstorf 13 35
keine Angaben

 Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 1716 nachweislich Infizierten):

Männer                     47,6 Prozent

Frauen                      50,2 Prozent

keine Angabe             2,2 Prozent 

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 208 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 49 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Stadtteilforum Linden-Nord fällt aus

An alle Stadtteilforums-Besucher*innen,das nächste Forum am 23.4. muss leider nochmal abgesagt werden, denn das Freizeitheim ist noch bis mindestens zum 3.Mai geschlossen.Wir geben heute keinen neuen Termin weiter, wer weiß….
Sobald wir wissen, wann wir wieder zusammenkommen können, melden wir uns in die Runde. Einen schönen Gruß und bleibt gesund.

Silke van Laak
Landeshauptstadt Hannover Bereich Stadtteilkultur Geschäftsführung Freizeitheim LindenWindheimstrasse 4, 30451 Hannover, Tel.: 0511 168 44895

Region Hannover informiert + Hannover, 20.04.2020 + 16:04 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 1701 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 779 Personen als genesen registriert. 46 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 83,4 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 876 Menschen in der Region infiziert.

Achtung, in der Verteilung nach Alter und Kommunen sind die Personen erfasst, die als gegenwärtig infiziert registriert sind.

Verteilung nach Alter:

Alter Aktuelle Fallzahl
bis 14 Jahre 28
15 bis 34 Jahre 223
35 bis 49 Jahre 166
50 bis 59 Jahre 169
über 60 Jahre 290
keine Angabe

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 16 31
Burgdorf 31 41
Burgwedel 13 38
Garbsen 48 90
Gehrden 11 19
Hemmingen 11 30
Isernhagen 12 37
Laatzen 51 77
Landeshauptstadt Hannover 466 908
Langenhagen 41 73
Lehrte 22 48
Neustadt 13 26
Pattensen 6 17
Ronnenberg 21 40
Seelze 17 44
Sehnde 19 31
Springe 32 43
Uetze 7 24
Wedemark 19 34
Wennigsen 6 15
Wunstorf 14 35
keine Angaben

 Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 1701 nachweislich Infizierten):

Männer                     47,6 Prozent

Frauen                      50,3 Prozent

keine Angabe             2,1 Prozent 

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 210 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 52 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Piraten erkämpfen Demonstrationsrecht während Corona-Beschränkungen in Hannover

In der letzten Zeit wurden in Niedersachsen verschiedentlich Demonstrationen von Seiten der Polizei mit der Begründung abgebrochen. sie würden gegen die Corona-Regeln verstoßen. Selbst wenn die Distanzregeln eingehalten wurden. Diese Einschränkung nahm der Vorsitzende der Piraten im Regionsverband Hannover, Thomas Ganskow aus Linden, zum Anlass, für den 18.04. in Hannover eine Kundgebung unter dem Motto “Grundrechte schützen” anzumelden.

“Erwartungsgemäß wurde diese Kundgebung durch die Polizeidirektion Hannover zuerst verboten . Dieses Mal hauptsächlich mit der Begründung, dass nicht auszuschließen sei, dass sich Passanten im Umfeld der stationären Kundgebung, die lediglich verordnungskonform aus zwei Personen mit Plakaten bestehen soll und einer Lautsprecherbox, aus der die Grundgesetzartikel eins bis zwanzig verlesen werden, in Gruppen zusammenfinden könnten und dabei die Distanzregeln unterschreiten”, so Ganskow, der auch Landesvorsitzender der Piraten Niedersachsen ist, über die angegebenen Gründe des Verbots. “Und das, nachdem in Berlin eine Zwei-Personen-Demo erlaubt wurde  und schon Gerichte in Mecklenburg-Vorpommern  und Hamburg  derartige Globalverbote kassiert hatten.

Es war also sofort klar, dass trotz der vielfältigen Angebote, die zur Absicherung gemacht wurden, dieses Verbot nur ein Ziel haben sollte: Den Einsatz für die Grundrechte an sich und das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit im Speziellen zu unterbinden. Politik auf die Straße zu bringen, gefällt den Regierenden ja nur, wenn es sich positiv auf ihre Ziele auswirkt. Daher wurde über den Anwalt Dr. Huettl Klage gegen die sofortige Vollstreckung und das Verbot der Kundgebung eingelegt.

Noch bevor ein Urteil gefällt wurde, gab es nun den Rückzieher der Polizei. Wie könnte ein Urteil auch anders ausfallen, als in einm sich ebenfalls auf das Demonstrationsrecht beziehenden Fall in Hildesheim am heutigen Freitag, 17. April? [9] Es ist schön zu sehen, dass es doch noch so etwas wie einen Rechtsstaat gibt, wenn auch Politik und Verwaltung jeden Grund zum Anlass nehmen, die daraus resultierenden Freiheitsrechte beschneiden zu wollen.”

Hilfreich war somit auch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15.04.2020 in einem ähnlichen Fall.

“Einmal mehr musste das Bundesverfassungsgericht dem Treiben der Regierenden Einhalt gebieten. Wenn man sieht, wie oft das gerade in Fragen der persönlichen Freiheit passiert, fragt man sich wirklich, ob den verfassungswidrige Regeln und Gesetze erlassenden Politikern und Verwaltungsmitarbeiten bewusst ist, welchen Schaden sie damit an der Glaubwürdigkeit der Demokratie anrichten”, ergänzt Jens Berwing, Generalsekretär der Piraten Niedersachsen. “Das nächste muss nun sein, die unsägliche Weitergabe von Corona-Patientendaten und deren Kontaktpersonen an die Polizei zu stoppen. Wie hier über die datenschutzrechtlichen Weisungen der Landesdatenschutzbeauftragten Barbara Thiel  hinweg gewischt wurde, muss rechtliche Konsequenzen haben.”

Region Hannover informiert + Hannover, 17.04.2020 + 16:24 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 1619 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 740 Personen als genesen registriert. 39 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 840 Menschen in der Region infiziert.

Achtung, die Verteilung nach Alter und Kommunen erfolgt einer neuen Systematik. Erfasst sind in dieser Statistik nun die Personen, die als gegenwärtig infiziert registriert sind.

Verteilung nach Alter:

Alter Aktuelle Fallzahl
bis 14 Jahre 27
15 bis 34 Jahre 212
35 bis 49 Jahre 160
50 bis 59 Jahre 161
über 60 Jahre 280
keine Angabe

 Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 18 31
Burgdorf 29 39
Burgwedel 12 36
Garbsen 43 84
Gehrden 13 19
Hemmingen 11 30
Isernhagen 12 37
Laatzen 50 74
Landeshauptstadt Hannover 447 862
Langenhagen 40 69
Lehrte 19 44
Neustadt 13 26
Pattensen 5 16
Ronnenberg 15 32
Seelze 19 44
Sehnde 18 28
Springe 31 42
Uetze 6 23
Wedemark 19 34
Wennigsen 7 15
Wunstorf 13 34
keine Angaben

 Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 1619 nachweislich Infizierten):

Männer                     47,7 Prozent

Frauen                      50,1 Prozent

keine Angabe             2,2 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 182 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 45 befinden sich davon auf der Intensivstation

Die Region Hannover beobachtet in den vergangenen Wochen eine Zunahme von Corona-Infektionen bei über 60-Jährigen. Mit Stand 17.4.2020 sind ein Drittel (33,4 Prozent) der aktuell mit Corona Infizierten 60 Jahre oder älter. Vor diesem Hintergrund widmet das Gesundheitsamt auch den Pflege- und Alteneinrichtungen erhöhte Aufmerksamkeit. „Wir haben eigens ein Team gebildet, das Ansprechpartner für diese Einrichtungen ist, und alle Infektionsfälle in Alten- und Pflegeheimen nachverfolgt“, erläutert Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Grundsätzlich ist die Leitung der Einrichtungen nach § 36 Infektionsschutzgesetz meldepflichtig, wenn dort ein Verdachtsfall, ein bestätigter Fall oder ein Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung auftritt. Das gilt auch, wenn der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin bereits einen Fall gemeldet hat. Infektionsfälle beim Pflegepersonal haben die Einrichtungen ebenfalls zu melden. Derzeit sind dem Gesundheitsamt in zehn Alten- und Pflegeeinrichtungen Infektionen von Bewohnerinnen und Bewohnern bekannt, davon die Hälfte in der Landeshauptstadt Hannover, die Hälfte im Umland. Insgesamt sind aktuell 71 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Corona getestet worden, zwölf Bewohnerinnen und Bewohner sind den Meldungen nach infolge einer Corona-Infektion verstorben. Damit sind in der Region Hannover bei etwa einem Drittel aller Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 alte Menschen betroffen, die in Einrichtungen lebten. Aus weiteren zehn Einrichtungen wurde gemeldet, dass Pflegepersonal positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Informationen für Alten- und Pflegeeinrichtungen sind auch auf hannover.de zusammengefasst: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Gesundheitsschutz/Coronavirus-in-der-Region-Hannover/Meldepflicht/Informationen-für-Alten-und-Pflegeeinrichtungen

Das Land Niedersachsen hat eine neue Fassung der niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus veröffentlicht. Diese Verordnung erlaubt unter anderem, Verkaufsstellen bis 800 Quadratmeter wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen, sofern bestimmte Hygiene- und Abstandsauflagen dabei eingehalten werden.

Merkblatt für Unternehmer und Einzelhändler
Die niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17. April 2020 bringt Neuerungen für Verkaufsstellen und Ladengeschäfte mit sich. In diesem Merkblatt möchte die Region Hannover Hilfestellungen und Empfehlungen hierzu anbieten.
1. Was zählt als Verkaufsstelle? Was ist ein Ladengeschäft?
Verkaufsstellen sind Einrichtungen, die dem Warenverkauf dienen.
Ladengeschäfte sind Räumlichkeiten, die dem Verkauf von Waren dienen und mit den hierfür erforderlichen Einrichtungen ausgestattet sind.
2. Welche Schutzmaßnahmen muss ich als Unternehmer treffen?
Jeder Unternehmer hat eigenverantwortlich der Situation seiner Verkaufsstelle angepasst, die Vorgaben der Verordnung zu erfüllen. § 8 der Verordnung sieht vor, dass Verkaufsstellen und Ladengeschäfte in jedem Fall einen Abstand von 1, 5 Metern zwischen den Kunden gewährleisten. Darüber hinaus sieht § 8 der Verordnung vor, dass sich durchschnittlich lediglich ein Kunde pro 10 Quadratmeter in den Geschäftsräumen befindet. Weitere Maßnahmen, die sich aus § 8 ergeben, sind:
 Vorkehrungen zur Zutrittssteuerung
 Vermeidung von Warteschlangen
 Hygienevorkehrungen
3. Wie kann ich als Unternehmer diese Anforderungen gewährleisten?
Je nach örtlicher Gegebenheit können beispielsweise, die nachfolgend Maßnahmen zur Umsetzung der Regelungen der Verordnung in Betracht kommen:
 Maßnahmen zur Belüftung oder Durchlüftung der Geschäftsräume
 Visuelle Hinweise über allgemeine Schutzvorkehrungen wie Händehygiene, Abstände, Husten- und Niesetikette oder entsprechende Durchsagen
 Aufstellen von Seifenspendern oder Spendern für Desinfektionsmittel
 Aushänge oder visuelle Hinweise
 Schutzmaßnahmen zur Reduzierung von Kontakten, auch und insbesondere für das eigene Personal, z. B. durch Handschuhe oder Schutzscheiben im Kassenbereich
 Bargeldlose Zahlung
 Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Schmierinfektionen über Vehikel und Gegenstände
 verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime
 Eine ausreichende Öffnung von Kassen
 Gut sichtbare Aushänge und regelmäßige Durchsagen
 Hinweise oder Apelle zur Einhaltung von Schutzmaßnahmen
 Zählen und Erfassen der Besucher am Eingang, z. B. durch die Ausgabe einer Nummer bei Betreten des Geschäfts sowie deren Einsammeln beim Verlassen des Geschäfts oder Zählen der Kunden per Klickzähler

Region Hannover informiert+ Hannover, 16.04.2020+ 16:14 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 1572 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 705 Personen als genesen registriert. 35 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 832 Menschen in der Region infiziert.

Achtung, die Verteilung nach Alter und Kommunen erfolgt einer neuen Systematik. Erfasst sind in dieser Statistik nun die Personen, die als gegenwärtig infiziert registriert sind.

Verteilung nach Alter:

Alter Aktuelle Fallzahl
bis 14 Jahre 27
15 bis 34 Jahre 211
35 bis 49 Jahre 154
50 bis 59 Jahre 161
über 60 Jahre 279
keine Angabe

 Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 18 31
Burgdorf 26 35
Burgwedel 12 36
Garbsen 46 83
Gehrden 12 18
Hemmingen 12 30
Isernhagen 14 37
Laatzen 46 69
Landeshauptstadt Hannover 438 834
Langenhagen 42 69
Lehrte 20 42
Neustadt 15 26
Pattensen 4 15
Ronnenberg 14 31
Seelze 21 44
Sehnde 17 27
Springe 29 40
Uetze 6 23
Wedemark 17 32
Wennigsen 7 15
Wunstorf 18 35
keine Angaben 0 0

 Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 1572 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,0 Prozent

Frauen                      49,9 Prozent

keine Angabe             2,1 Prozent

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 186 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 47 befinden sich davon auf der Intensivstation

FAUST-TV geht am Freitag 17. April in die zweite Runde

Das Kulturzentrum Faust sendet auch am kommenden Freitag wieder von 19 bis 22 Uhr aus der in ein Fernseh-Studio umgebauten 60er-Jahre Halle, um digital für Kultur sorgen. Nach der Premiere am Karfreitag, bei der zwar noch nicht alles rund lief, die Resonanz aber insgesamt sehr positiv ausfiel, setzt auch die zweite Ausgabe des Live-Streams wieder auf einen bunten Mix aus politischem und persönlichem Talk, Live-Acts und DJ-Live-Set.

Am 17. April ist im Studio die Autorin, Moderatorin und Bloggerin Ninia LaGrande zu Gast, die aus ihrem aktuellen Buch „Von mir hat es das nicht!“ lesen wird. Der Kurator der Kunsthalle Faust, Harro Schmidt, spricht darüber, wie wichtig Kunst in der Krise ist und stellt künftige Projekte vor. Außerdem ist Stadtkind-Herausgeber Lars Kompa im Gespräch über Journalismus in Corona-Zeiten und beantwortet die Frage, wie ein Veranstaltungsmagazin reagiert, wenn es keine Veranstaltungen gibt.

Anschließend präsentiert die hannoversche Band High Fidelity, die in reduzierter Besetzung als Duo im Studio anwesend ist, einen Live-Set, der zwischen Americana, Roots Rock und Folk angesiedelt ist. Ab ca. halb neun darf dann auch an diesem Freitag wieder in den Wohnzimmer getanzt werden, wenn DJ Luise ihr Motto war macht: House Music All Night Long!

 

Region Hannover informiert + Hannover, 15.04.2020 + 16:39 Uhr

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 1541 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 677 Personen als genesen registriert. 32 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 832 Menschen in der Region infiziert.

Achtung, die Verteilung nach Alter folgt ab heute einer neuen Systematik. Erfasst sind in dieser Statistik ausschließlich Personen, die als gegenwärtig infiziert registriert sind. Gleiches gilt für die Verteilung nach Kommunen.

Verteilung nach Alter:

Alter Aktuelle Fallzahl
bis 14 Jahre 28
15 bis 34 Jahre 212
35 bis 49 Jahre 150
50 bis 59 Jahre 162
über 60 Jahre 280
keine Angabe

 Verteilung nach Kommunen:

Kommune Anzahl aktueller Fälle
Barsinghausen 16
Burgdorf 24
Burgwedel 13
Garbsen 48
Gehrden 13
Hemmingen 11
Isernhagen 14
Laatzen 48
Landeshauptstadt Hannover 440
Langenhagen 42
Lehrte 20
Neustadt 15
Pattensen 3
Ronnenberg 14
Seelze 21
Sehnde 16
Springe 28
Uetze 5
Wedemark 16
Wennigsen 7
Wunstorf 18
keine Angaben
 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 1541 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,2 Prozent

Frauen                      49,9 Prozent

keine Angabe             1,9 Prozent

Aktuelle Zahlen zu stationären Aufenthalten von Patientinnen und Patienten mit Covid-19-Erkrankungen: nicht verfügbar.

Region Hannover informiert + Hannover, 14.04.2020 + 16:37 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 1519 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon hat die Region Hannover 614 Personen als genesen registriert. Basis für die ermittelte Schätzzahl der Genesenen ist das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legen auch das Land Niedersachsen sowie das RKI an.

Verteilung nach Geschlecht:

Männer 48,2 Prozent

Frauen 49,6 Prozent

keine Angabe 2,2 Prozent

Verteilung nach Alter:

Alter; Anzahl der Fälle

bis 14 Jahre 49

15 bis 34 Jahre 399

35 bis 49 Jahre 352

50 bis 59 Jahre 313

über 60 Jahre 405

keine Angabe 1

Verteilung nach Kommunen:

Kommune: Anzahl registrierter Fälle

Barsinghausen 28

Burgdorf 32

Burgwedel 36

Garbsen 81

Gehrden 16

Hemmingen 29

Isernhagen 38

Laatzen 66

Landeshauptstadt Hannover 806

Langenhagen 68

Lehrte 42

Neustadt 26

Pattensen 14

Ronnenberg 30

Seelze 44

Sehnde 24

Springe 38

Uetze 22

Wedemark 30

Wennigsen 15

Wunstorf 34

keine Angaben –

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 197 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 51 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Aktuell sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion 31 Menschen in der Region verstorbenen – der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,3 Jahren.

Die Region Hannover hat am Wochenende rund 130 Pflegeeinrichtungen, Sozialstationen und Altenheime mit Schutzmaterialien versorgt. Rund 6400 FFP2-Masken, 1300 Kanister mit je 5 Liter Hand-Desinfektionsmittel, knapp 1800 Packungen mit je 50 Einmal-Mundschutzen und etwa 1400 Packungen mit je 100 Einmal-Handschuhen sind Samstag auf dem Messegelände zusammengestellt und von dort aus verteilt worden. Die Region bemüht sich weiterhin, Pflegeeinrichtungen, Sozialstationen und Altenheime bei der Besorgung von Schutzmaterialien zu unterstützen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Pflegebedürftige zu schützen.

Ostermarsch für Frieden im Internet und bei Mahatma Gandhi

Die Friedensbewegung ist in diesem Jahr stärker als in den Vorjahren, aber wegen des Corona-Abstandgebots, können die KriegsgegnerInnen das nicht auf der Straße beweisen.  Das inzwischen abgebrochene Grossmanöver Defender2020 und die geplante nahezu Verdoppelung des Militäretats hatte seit Dezember zu vielfältigen Protesten geführt.
Bereits 10 Tage vor Ostern hatten Christen, Gewerkschafter und Friedensbewegte auf dem Friedhof der sowjetischen Kriegsgefangenen am Maschsee ein Video als Ersatz für den Ostermarsch produziert, das hier im Internet gesehen werden kann:   https://youtu.be/sfAYR_ioTr4
Dann am Ostersamstag waren zwischen Hauptbahnhof, Linden und Maschsee noch 20 Friedensbewegte einzeln oder in Zweiergruppen auf Rädern oder zu Fuß unterwegs. Dabei hatten sie Plakate mit Friedenstauben, Regenbogenfahnen  und gebastelte Pappen mit Texten wie z.B.  “mehr Geld für Kliniken, nichts für Aufrüstung”.

Die KriegsgegenerInnen statteten auch den Denkmälern der “Göttinger Sieben” und des weltbekanntesten Pazifisten Mahatma Gandhi im Maschpark Besuche ab. Wie die damaligen “Göttinger Sieben” so treten heute die Friedensbewegten für Meinungsfreiheit ein. “Das Corona-Abstandsgebot halten wir ein, es darf ab nicht demokratische Grundrechte außer Kraft setzen”, so eine Sprecherin des Friedensbüro Hannover.