Ratsfraktion DIE LINKE: Standort für Kellerklub Bei Chez Heinz auf Fössebadgelände die beste Option! Musikklub in Corona-Krise helfen!

Mit einem Prüfauftrag des Stadtbezirksrates Linden-Limmer (Drs.nr: 15-2686/2019 N1 S1) hat die Stadtverwaltung im vergangenen halben Jahr drei Standortoptionen für den Neubau des Kellerklubs Bei Chez Heinz geprüft. Neben den Flächen bei den Hannover Docks am Lindener Hafen standen auch das Untergeschoss des Freizeitheims Linden sowie die Fläche auf dem Bestandsgelände des Fössebades beim ehemaligen Wasserspielplatz in unmittelbarer Nähe zum Schnellweg zur Auswahl.

Die Prüfung hat ergeben, dass die letzte Variante die optimalste zu sein scheint! So könnte das Chez Heinz nur wenige Meter von seinem jetzigen Standort entfernt, quasi an alter Wirkungsstätte, in einem Neubau auf dem Gelände des Fössebades verbleiben! Das hat insbesondere den Vorteil, dass die Kundschaft des etablierten Kellerklubs diesen weiterhin am gewohnten Standort vorfinden würde und keine Umwege in Kauf nehmen müsste. Somit würde es voraussichtlich keinen Besucher*innenschwund geben.

Dazu der Fraktionsvorsitzende im Rat und Bezirksratsmitglied im Stadtbezirk Linden-Limmer Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Das Ergebnis des Prüfauftrages bestätigt unsere Forderung, einen neuen Standort für das Chez Heinz auf dem Gelände des Fössebades einzurichten! Ich begrüße das Resultat, es ist die beste der drei ins Auge gefassten Varianten für das Chez Heinz und den Stadtbezirk Linden-Limmer! Die Stadtverwaltung soll jetzt Gespräche mit dem Chez Heinz aufnehmen, um schnellstmöglich mit dem Neubau beginnen zu können. Gleichzeitig muss darüber nachgedacht werden, den Musikklub während der Corona-Krise finanziell unter die Arme zu greifen, um den jetzigen Einnahmeausfall zumindest teilweise zu kompensieren!“

Grüngut-Annahmestellen bleiben geschlossen

  • Anlieferung von Baum-, Hecken- und Strauchschnitt ab 21.3. nicht mehr möglich
  • Container für Papier, Glas und gelbe Säcke teilweise ebenfalls nicht zugänglich

In den Städten und Gemeinden der Region Hannover bleiben die 53 Grüngutannahmestellen ab Samstag, 21. März 2020 wegen der Auswirkungen des Corona-Virus bis auf weiteres geschlossen. Die Anlieferung von Baum-, Hecken- und Strauchschnitt ist an diesen Stellen dann nicht mehr möglich. Auf einigen Grüngutannahmestellen sind durch die Schließung auch die Container für Glas, Papier und Leichtverpackungen (gelbe Säcke) nicht mehr frei zugänglich.

Die landwirtschaftlichen Grüngut-Annahmestellen werden von den Landwirten des „Maschinenrings Hannover – Land e. V.“ betrieben. Aufgrund des undisziplinierten Verhaltens der Anlieferer und teils verkehrsgefährdenden Situationen sah sich der Maschinenring zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Platzbetreiber zu dieser Entscheidung gezwungen. Sobald die Annahmestellen wieder geöffnet sind, wird der Maschinenring darüber informieren.

Eine Liste der Grüngut-Annahmestellen finden Sie im Internet unter: https://www.aha-region.de/entsorgung/gruengutannahme/

 

 

ADFC Hannover empfiehlt: Rad fahren ist jetzt das Verkehrsmittel der Wahl!

"Noch mehr als sonst gilt: Fahrt Rad!", sagt Eberhard Röhrig-van der Meer vom ADFC Hannover. 
"Wegen der Ansteckungsgefahr ist es aktuell sinnvoll, für den Weg zur Arbeit auf das Rad umzusteigen. 
Darüber hinaus gilt natürlich: Rad fahren hält Körper und Seele fit und macht den Kopf frei."
Virolog*innen empfehlen den Umstieg aufs Rad aus drei Gründen: Wer nicht Bus und Bahn fährt, entzieht 
sich der Ansteckungsgefahr und kann - falls unwissentlich schon infiziert - auch niemand anstecken. 
Außerdem sinkt das Risiko der Ansteckung für diejenigen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, wenn Busse
 und Bahnen leerer bleiben.
"Auch in der Freizeit ist eine Radtour aktuell eine gute Möglichkeit, raus zu kommen, ohne sich 
einem Infektionsrisiko auszusetzen. Dabei unbedingt Gruppen meiden! Die Region Hannover 
bietet viele schöne Tourenmöglichkeiten. Auf den Hofladen-Routen lässt sich die Radtour auch 
prima mit einem Einkauf verbinden. Picknick einpacken und einfach mal ausprobieren!" empfiehlt
 Röhrig-van der Meer.

Für alle, die mit dem Rad zu neuen Wegen aufbrechen, hat der ADFC ein paar Tipps zusammen gestellt:
1. Die Fahrt auf einem gut gepflegten Fahrrad macht mehr Spaß! Verkehrssicherheit
 prüfen (https://www.adfc.de/artikel/das-verkehrssichere-fahrrad/), Reifen aufpumpen, ggf. Kette 
ölen und los geht's! Falls Reparaturen anstehen: Die Fahrradwerkstätten in Hannover bleiben geöffnet!
2. Es sind keine besonderen Kleidungsstücke nötig. Fahrradfahren kann man auch im Anzug oder
 im Kostüm. Dänemarks Kabinett macht das das ganze Jahr. Bei schlechtem Wetter sind Regenhose 
oder Regencape hilfreich.
3. Zum Transport von Arbeitsutensilien oder dem Picknick eignen sich Fahrradkörbe, Fahrradtaschen
oder der klassische Rucksack!
4. Mit Headset dürfen Radfahrende genau wie Autofahrende unterwegs Radio oder Musik hören 
und telefonieren. Dabei darauf achten, dass man den Verkehr weiterhin hört und die Lautstärke anpassen.
5. In der Stadt ist man mit dem Rad nicht selten am schnellsten am Ziel. Einfach mal ausprobieren!
6. Route finden: die beste Fahrradstrecke findet sich nicht immer neben Hauptverkehrsstraßen. 
Inzwischen gibt es einige Navigations-Apps für Radfahrende. Die App Bike Citizens wird von
der Region Hannover gratis zur Verfügung gestellt. Und auch auf dem Rad kann man sich
 vom Handy lotsen lassen: dafür unbedingt das Headset verwenden! Hilfreich ist eine 
Handyhalterung für den Fahrradlenker.
7 . In der Region Hannover gibt es viele schöne Radtouren mit interessanten Zielen. 
Inspiration und Information dazu finden sich über die Seite https://adfc-hannover.de/radtouren-nachfahren/

Region Hannover informiert + Hannover, 19.03.2020 + 16.50 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 238 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 60 Prozent Männer betroffen, zu rund 40 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 6 Fälle

15 bis 34 Jahre: 61 Fälle

35 bis 49 Jahre: 76 Fälle

50 bis 59 Jahre: 61 Fälle

Über 60 Jahre: 34 Fälle.

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 4 Fälle

Burgdorf: 4 Fälle

Burgwedel: 14 Fälle

Garbsen: 8 Fälle

Gehrden: 2 Fälle
Hemmingen: 4 Fälle

Isernhagen: 5 Fälle

Laatzen: 5 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 126 Fälle

Langenhagen: 6 Fälle

Lehrte: 2 Fälle

Neustadt: 5 Fall

Pattensen: 3 Fälle

Ronnenberg: 8 Fälle
Seelze: 9 Fälle

Sehnde: 0 Fälle

Springe: 7 Fälle

Uetze: 10 Fälle

Wedemark: 7 Fälle

Wennigsen: 6 Fälle

Wunstorf: 3 Fälle

Region Hannover informiert + Hannover, 19.03.2020 + 12 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 188 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu 60 Prozent Männer betroffen, zu 40 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 20 Jahre: 8 Fälle

20 bis 40 Jahre: 60 Fälle

40 bis 60 Jahre: 90 Fälle

Über 60 Jahre: 30 Fälle.

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 3 Fälle

Burgdorf: 4 Fälle

Burgwedel: 11 Fälle

Garbsen: 5 Fälle

Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 4 Fälle

Isernhagen: 4 Fälle

Laatzen: 3 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 101 Fälle

Langenhagen: 3 Fälle

Lehrte: 2 Fälle

Neustadt: 1 Fall

Pattensen: 3 Fälle

Ronnenberg: 8 Fälle
Seelze: 6 Fälle

Sehnde: 0 Fälle

Springe: 6 Fälle

Uetze: 9 Fälle

Wedemark: 7 Fälle

Wennigsen: 4 Fälle

Wunstorf: 3 Fälle

Region Hannover informiert + Hannover, 18.03.2020 + 17.33 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 173 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Hier die Verteilung nach Kommunen:
Landeshauptstadt Hannover: 97 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle

Burgdorf: 3 Fälle

Burgwedel: 11 Fälle

Garbsen: 5 Fall

Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 4 Fälle

Isernhagen: 4 Fälle

Laatzen: 1 Fall

Langenhagen: 3 Fälle

Lehrte: 1 Fälle

Neustadt: 1 Fälle

Pattensen: 3 Fälle

Ronnenberg: 5 Fälle
Seelze: 6 Fälle

Sehnde: 0 Fälle

Springe: 6 Fälle

Uetze: 9 Fälle

Wedemark: 5 Fälle

Wennigsen: 4 Fälle

Wunstorf: 3 Fälle

Das Betriebsverbot für den Einzelhandel hat zu Unsicherheit bei Handwerkern und Dienstleistern geführt. Beide Gruppen sind vom Betriebsverbot nicht betroffen. Das Betriebsverbot betrifft Geschäfte, die weder zur Deckung des täglichen Bedarfs notwendig sind, noch für die Gesundheitsversorgung relevant sind.

Die Region Hannover setzt einen Erlass des Landes um, der besagt:

  • Hotels, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen, Ferienzimmer und weitere Übernachtungsmöglichkeiten dürfen keine Personen zu touristischen Zwecken beherbergen; Abreise von Gästen möglichst bis zum 19.3., spätestens bis zum 25.3.
  • Restaurants, Speisegaststäten, Mensen dürfen nur öffnen, wenn durch Auflagen sichergestellt ist, dass die Ansteckung mit Corona minimiert ist: Abstand mindestens 2 Meter zwischen den Tischen, Gäste müssen voneinander Abstand halten, Öffnungszeiten nur noch von 6 bis 18 Uhr
  • Für Werkstätten für behinderte Menschen und vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe wird es eine Einschränkung geben, die aber keine generelle Schließung beinhaltet, sondern Rücksicht darauf nimmt, dass die Betreuung von Menschen mit Behinderung – soweit sie nicht durch die Familie geleitet werden kann – weiter sichergestellt sein muss, und dass manche Werkstätten medizinische Produkte herstellen.

Alle Verfügungen finden Sie unter: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Gesundheitsschutz/Coronavirus-in-der-Region-Hannover/Die-Allgemeinverf%C3%BCgungen-und-Einzelverf%C3%BCgungen-der-Region-Hannover

Telefonberatung bei Gewalt, Krisen und Notlagen: Männer und Frauen können sich auf Unterstützung durch Beratungsstellen verlassen

In Zeiten, in denen jeder Mensch sich möglichst in den eigenen vier Wänden aufhalten soll, steigt auch die Zahl an Krisen und Notlagen. Die Formen der Gewalt können vielfältig und ein dauerhafter Angriff auf die Selbstbestimmung von Frauen und Männern sein. Auch in Zeiten von Corona stehen in der Region Hannover – im Umland und im Gebiet der Stadt Hannover –  Anlaufstellen zur Beratung bei Gewalt, Krisen und Notlagen zur Verfügung. Darauf weisen Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, und Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt, hin: „Uns ist es wichtig zu betonen, dass die Hilfen für Frauen und Männer bei Gewalt, Krisen und Notlagen weiterbestehen. Diese Hilfen können übrigens nicht nur von den Betroffenen in Anspruch genommen werden, sondern auch von Außenstehenden, die sich Unterstützung und Hilfe wünschen.“

Informationen zu den Angeboten der Beratungsstellen sind unter folgendem Link zu finden: www.hannover.de/gleichstellung-region.

Coronavirus: Einschränkungen bei Abfallentsorgung

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus wird sich die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) ab sofort auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Priorität hat die Abholung der Müllbehälter und der Stadtsauberkeit. Aus diesem Grund gelten folgende Maßnahmen:

Das aha Kundenzentrum in der City sowie die Büros des Gebührenteams bleiben vorerst geschlossen.

  • Wertstoffhöfe im gesamten Regionsgebiet bleiben bis auf Weiteres zu.
  • Deponien sind auf unbestimmte Zeit für Privatpersonen geschlossen. Gewerbebetriebe können weiter auf den Deponien anliefern.
  • Vereinbarte Sperrmülltermine werden bedient, neue Termine werden nicht vergeben.
  • Zurzeit sind keine Containerbestellungen möglich.
  • Schadstoffannahmestelle auf der Deponie Lahe geschlossen.
  • Öffnung Grüngut-Annahmestellen: Bitte im Vorfeld erfragen oder vor Ort informieren.
  • Klein- und Privatkunden können keinen Kompost, Gartenerde oder Rindenmulch auf den Deponien abholen.
  • Säcke der putzmunter-Sammelaktion können über die Müllmelde-App gemeldet werden.

Die reguläre Behälterabfuhr findet weiterhin statt. Zur Unterstützung der Mitarbeiter der Müllabfuhr werden die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Haushalte gebeten, die Behälter am Entsorgungstag selbst an den Fahrbahnrand zur Leerung bereitzustellen und im Anschluss an die Leerung wieder an ihren Platz zurückzuziehen.

Abfälle, auch unterwegs, immer in Mülltonne oder Papierkorb werfen: All das, was auf der Straße landet, muss von den Beschäftigten der Stadtreinigung gesammelt werden. Diese personellen Ressourcen fehlen an anderen Stellen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dazu beizutragen, dass Gehwege, Parks und Plätze nicht verschmutzt werden.

Aktuelle Informationen werden auf der Internetseite www.aha-region.de veröffentlicht sowie auf den sozialen Medien (twitter, facebook, instagram) kommuniziert.

Region Hannover informiert + Hannover, 18.03.2020 + 12.15 Uhr  

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 146 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Hier die Verteilung nach Kommunen – bitte beachten Sie, dass dies vorläufige Zahlen sind, da noch nicht alle Meldungen erfasst werden konnten:

Landeshauptstadt Hannover: 83 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle

Burgdorf: 2 Fälle

Burgwedel: 9 Fälle

Garbsen: 4 Fall

Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 2 Fälle

Isernhagen: 4 Fälle

Laatzen: 1 Fall

Langenhagen: 3 Fälle

Lehrte: 0 Fälle

Neustadt: 0 Fälle

Pattensen: 2 Fälle

Ronnenberg: 3 Fälle
Seelze: 5 Fälle

Sehnde: 0 Fälle

Springe: 6 Fälle

Uetze: 8 Fälle

Wedemark: 4 Fälle

Wennigsen: 4 Fälle

Wunstorf: 3 Fälle

aha: Wertstoffhöfe geschlossen

  • aha orientiert sich an Erlass der niedersächsischen Landesregierung
  • Wertstoffhöfe im gesamten Regionsgebiet bleiben bis auf weiteres zu
  • Gewerbebetriebe können weiter auf den Deponien anliefern

Gestern hat die Landesregierung weitere Maßnahmen beschlossen, mit denen das öffentliche Leben eingeschränkt werden soll, damit sich der Corona-Virus langsamer ausbreitet. Dazu gehört beispielsweise auch die Schließung von Spielplätzen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover, aha, orientiert sich an dem Erlass und schließt die Wertstoffhöfe in der gesamten Region Hannover. Damit reagieren wir vorsorglich und übernehmen Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Kundinnen und Kunden. Die Wertstoffhöfe bleiben bis auf weiteres geschlossen. Betroffen sind folgende Wertstoffhöfe:

Wertstoffhöfe in Hannover:

Bornum: Bornumer Straße 143, 30453 Hannover

Groß-Buchholz: Neue-Land-Straße, 30655 Hannover

Kirchrode: Döhrbruch 8, 30559 Hannover

Ledeburg: Mecklenheidestraße 73, 30419 Hannover

Linden-Mitte: Schörlingstraße 3 a, 30453 Hannover

List: Mengendamm 15, 30177 Hannover

Nordstadt: Gertrud-Knebusch-Straße 2, 30167 Hannover

Sahlkamp: Wietzegraben 43, 30179 Hannover

Südstadt: Tiestestraße 10, 30171 Hannover

Wertstoffhöfe im Umland:

30900 Bissendorf, Auf der Haube

30827 Garbsen, Heinrich-Nordhoff-Ring/ im Gewerbegebiet

30989 Gehrden, Nordstraße/auf dem Gelände der Pumpstation

31535 Neustadt, Rudolf-Diesel-Ring 3

30982 Pattensen, Ludwig-Erhard-Str. 22

30952 Ronnenberg, Empelder Straße (hinter den Kleingärten/Kleintierzuchtverein)

30926 Seelze, Werftstraße 14

31319 Sehnde, Borsigring

31832 Springe, Oppelner Straße

Wertstoffhöfe auf Deponien:

30659 Hannover, Moorwaldweg 312

31303 Burgdorf, Steinwedeler Straße

31515 Wunstorf/Kolenfeld

Die Deponien Hannover, Burgdorf und Wunstorf nehmen weiterhin Material gewerblicher Anlieferer an.

Infomation der Region Hannover zu Covid-19

Regionspräsident Hauke Jagau ruft zum umsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Situation auf: „Das Allerwichtigste ist, die Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dafür ist es unerlässlich, die eigenen sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Alle müssen sich jetzt ihrer Selbstschutzverantwortung bewusst sein und danach handeln – um die Risikogruppen zu schützen.“ Eine wesentliche Aufgabe sei jetzt das rücksichtsvolle und umsichtige Verhalten im direkten Umfeld: „Jetzt geht es darum dafür zu sorgen, dass niemand vergessen wird und alle Menschen die Hilfe und Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Hier bekommt die Nachbarschaftshilfe eine ganz besondere Bedeutung: Wenn alle jetzt genau hinschauen und hilfsbedürftige Menschen im Blick haben, wird es keine Lücken in der Versorgungskette geben!“, so Jagau. Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Gesundheitsamtes der Region Hannover, ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass auch in der Region Hannover die Zahl der Infizierten zunächst sprunghaft ansteigen wird. Aber unser Gesundheitssystem ist dem gewachsen, wenn alle ihren Teil dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Eine gute Nachricht ist, dass die Krankheitsverläufe in der Region bisher überwiegend mild sind, die ersten Quarantänefälle sind bereits wieder entlassen und auch unser erster Patient, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist genesen und wohlauf.“

Keine Panik: Ansteckungsrisiko lässt sich leicht minimieren

Mit der Verschärfung der Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus Covid-19 einzudämmen, ist auch die Sorge der Menschen gestiegen, sich selbst anzustecken. Einige wenige Vorsichtsmaßnahmen reichen aber bereits, um die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu minimieren:

· Köperkontakt vermeiden

· Also z.B. auf das Händeschütteln verzichten

· circa 1,5 Meter Abstand halten (bei Menschen mit allgemeinen Erkältungssymptomen noch etwas mehr)

· regelmäßig Hände waschen

· insbesondere Türklinken und Bereiche regelmäßig reinigen, die von vielen Menschen angefasst werden

· möglichst nicht mit den Händen in die Nähe von Mund, Nase und Augen kommen.

Derzeit sind ca. 0,01 Prozent der Bevölkerung der Region Hannover nachgewiesen am Coronavirus erkrankt. Die jetzt ergriffenen Maßnahmen werden dazu beitragen, dass sich die Ausbreitung weniger schnell vollzieht als ohne diese Vorkehrungen. Jeder und jede einzelne kann dazu beitragen, dass die Infektionsraten sich so entwickeln, dass das Gesundheitssystem die Lage bewältigen kann. Schutzkleidung ist für die Allgemeinbevölkerung nicht notwendig und nicht sinnvoll. Die Schutzkleidung sollte denjenigen vorbehalten sein, die explizit mit infizierten Personen in Kontakt kommen. Für allen anderen Kontakte gelten die oben genannten Hygieneregeln.

Quarantäne für direkte Kontaktpersonen von Infizierten: Aufgrund der wachsenden Anzahl an Betroffenen verzichtet das Gesundheitsamt seit dem 12. März 2020 darauf, selbst Kontaktpersonen von nachweislich mit Covid-19 infizierten Patientinnen und Patienten zu kontaktieren und unter Quarantäne zu stellen. Menschen, bei denen eine Infektion nachgewiesen ist, werden aufgefordert, selbstständig alle ihnen bekannten Kontaktpersonen zu informieren. Die Kontaktpersonen stehen auf Basis dieser Information für 14 Tage unter Quarantäne; ihren Arzt bzw. ihre Ärztin sollten sie nur dann ansprechen, wenn sie selbst nach dem Kontakt mit der infizierten Person Symptome haben. Nur in diesem Fall ist auch ein Test angezeigt, der nicht zu früh nach einer möglichen Ansteckung erfolgen darf, um ein valide Ergebnis zu liefern.

Das Bürgertelefon der Region Hannover ist für praktische Fragen zur aktuellen Situation derzeit täglich unter der Telefonnummer 0800/7313131 jeweils von 8 bis 18 Uhr geschaltet. Gestern gingen über 1.300 Anrufe ein, Schwerpunktthemen der Bürgerinnen und Bürger waren Fragen zur eigenen Gesundheit, möglichen Symptomen, Verhaltensweisen im Fall einer Infektion sowie Umgang mit behördlichen Schutzmaßnahmen.