Erste Präsentation am morgigen Freitag, 30.10.2015 um 15 Uhr in Limmer.
Anlässlich der öffentlichen Vorstellung des stationären “hannah”-Lastenfahrrads für Limmer auf dem Stadtteilplatz “Tegtmeyerhof” (neben der Bushaltestelle Tegtmeyerstraße) wird auch das Lastenfahrrad für Linden erstmals zu sehen sein.
Gefördert aus Mitteln des Bezirksrats Linden-Limmer und der Linden-Limmer-Stiftung hat der Wissenschaftfsladen Hannover e.V. das Lastenfahrrad für Linden angeschafft. Sein Name wird Finn sein. Der feste Stellplatz befindet sich direkt gegenüber des Kulturzentrums Faust e.V. über dessen Vorverkaufstresen auch der Verleih läuft. Gebucht werden kann das Lastenrad ab dem 01.11. kostenfrei über die bewährte “hannah”-Plattform von Velogold und ADFC e.V. www.hannah-lastenrad.de
Der Bezirksbürgermeister von Linden-Limmer, Rainer-Jörg Grube fährt anlässlich der Einweihung mit Finn selbst Probe von Linden nach Limmer und zurück.
Die Organisatoren freuen über zahlreiche schaulustige Gäste und darüber, dass auch die Förderer vor Ort sind!
Diskussionsveranstaltung zu Fragen bezüglich der Flüchtlingspolitik
Die meisten Flüchtlinge kommen zu uns, weil ihre Heimat von brutalen Bürgerkriegen zerstört wird. Jahrelanges Chaos, Mord und Totschlag in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten, sowie in Afghanistan, Irak und Syrien, sind maßgeblich die Folge einer unverantwortlichen Politik des Westens.
DIE LINKE Kreisverband Region Hannover lädt zu einer Diskussionsveranstaltung ein am Freitag, 6. November 2015, ab 19.00 Uhr – ver.di – Höfe, Veranstaltungszentrum Rotation (Saal 3), Goseriede 10 (Haus C), 30159 Hannover
Wir brauchen dringend politische Antworten auf diese Flüchtlingskrise!
- Wie kann eine bessere Integration von Zuwanderern in eine Stadtgesellschaft gelingen?
- Wie lösen wir das Problem eines bezahlbaren Wohnraums in Hannover?
- Welche Auswirkungen hat der Zugang von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt auf den gesetzlichen Mindestlohn?
- Geld- oder doch Sachleistungen für Flüchtlinge?
- Sollen ehrenamtliche Helfer für ihre Flüchtlingsarbeit bezahlt werden?
- Wie kann eine gute Sprachförderung geleistet werden?
- Müssen die Steuern für die Bewältigung der Flüchtlingshilfen erhöht werden?
- Gefährden Flüchtlinge den Sozialstaat?
- Kann das (Asyl-) Recht den Flüchtlingen helfen?
Diese und andere Fragen werden wir miteinander diskutiert.
Dazu eingeladen sind
Sabine Lösing DIE LINKE – Mitglied des Europaparlaments, Oliver Förste DIE LINKE – Fraktionsvorsitzender im Rat der Landeshauptstadt Hannover,
Kai Weber Geschäftsführer Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Paulo Dias Diplom- Wirtschaftsjurist und Rechtsanwalt, Rainer Müller-Brandes Diakoniepastor und Leiter Diakonisches Werk Hannover, Daifallah Abualgasim Sprecher Sudanesische Flüchtlinge vom Protestkamp Weißekreuzplatz.
Moderation
Sabine Daniels, DIE LINKE Kreisverband Region Hannover
DIE LINKE steht für weitere Fragen an der folgenden Adresse zu den Öffnungszeiten zur Verfügung: DIE LINKE Kreisverband Region Hannover
Goseriede 8 – 30159 Hannover, Telefon 0511 444019 – Telefax 0511 444029
Sonntagsspaziergang mit Horst Deuker „Zwischen Deisterplatz und Fischerhof – Die Göttingerstraße“
Quartier e.V. und „Lebensraum Linden“ laden gemeinsam zum Sonntagsspaziergang am 8.11.2015 mit Horst Deuker in die Göttinger Straße ein.
Horst Deuker, Jahrgang 1931, wurde in der Göttinger Straße 56 geboren. Er war lange Jahre selbstständig als Florist in Linden-Süd tätig. Horst Deuker kann von den Häusern der Göttinger Straße, von den Menschen und von Linden erzählen. Er berichtet über seine Jugendzeit, die Nachkriegszeit und die Veränderungen des Stadtteils insbesondere in den 1970er Jahren. Horst Deuker informiert über den Deisterplatz mit der Wurstfabrik Ahrberg, den von-Alten-Garten und den Sportverein Alexandria sowie die glorreichen Zeiten des „Thalia-Theaters“. Und natürlich über die Hanomag, die das Leben der Straße jahrzehntelang prägte. Dazu gehört auch die Geschichte der in den 1930er Jahren abgerissenen Arbeiterkolonie „Klein-Rumänien“.
Horst Deuker hat 2013 sein Wissen über die Göttinger Straße beim Verein Quartier e.V. in dem über zweihundertseitigen Buch: „Zwischen Deisterplatz und Fischerhof – Die Göttingerstraße“ veröffentlicht. Wohl Keiner kennt diese Straße besser als er.
Im Rahmen des Programms „900 Jahre Linden“ bietet sich die Möglichkeit, Geschichte in Geschichten, wiedergegeben aus dem persönlichen Erleben des Autors Horst Deuker, in einem ca. 90 minütigen Rundgang mitzuerleben. Startpunkt ist der Bunker am Deisterplatz. Wegen des ansonsten starken Verkehrsaufkommens und Lärms findet der Rundgang an einem Sonntag um 11 Uhr statt. Termin: 8.11.2015.
Termin: Sonntag, 8. November 2015, 11 Uhr
Treffpunkt: Linden-Süd, Deisterplatz, am Bunker
Dauer: ca. 1 ½ Stunden, Teilnahme: kostenfrei
Anmeldung erbeten:
bitte bei Quartier e.V.: verein@quartier-ev.de oder Lebensraum Linden: juergings@gmx.de
Der Tipp des Tages: Medienhaus Linden
VORTRAG + FILM Mittwoch, 28.10. – 20 Uhr, Eintritt frei
“Werbung bekämpfen – Kapitalismus begrenzen!” Gesellschaftskritik, Folge 9 – Teil 1
In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.
Werbeethische Herausforderungen in der digitalen Gesellschaft: Kommerzialisierung und Werbualisierung sozialer Interaktion in der Konsumgesellschaft
Referentin: Dr. Nina Köberer (Uni Tübingen)
Werbung ist Motor und Seismograph der Konsumgesellschaft: Ausgehend von Prozessen der Digitalisierung haben sich neue Formen der Interaktivität und Kundenbindung eröffnet, das Potenzial nutzergenerierter Kommunikation wird von der Werbebranche ausgeschöpft. Werbung durchdringt unsere Lebenswelt, das Werbesystem versucht uns (auch online) stärker aktiv einzubinden denn je, die strukturelle Macht der Werbewirtschaft ist spürbar gewachsen. Werbeformen, die von den Rezipienten selbst gestaltet werden und/oder sich durch freiwillige Unterstützung der Nutzer online verbreiten, lösen sich aus der Abhängigkeit klassischer Medien. Die Rollen von Kommunikator und Rezipient verschwimmen, die Nutzer werden selbst zu Produzenten, mit Axel Bruns gesprochen zu Produtzern.
Wie weit darf Werbung gehen – wie werbualisiert möchten wir als Gesellschaft leben?
Welchen Stellenwert sollen Konsum und Wirtschaftswachstum künftig haben? Welche Verantwortung tragen dabei werbetreibende Unternehmen, Agenturen und Anbieter von Online-Plattformen?
Über welche Kompetenzen sollten die Produtzer – speziell Kinder und Jugendliche – hinsichtlich der zunehmenden Kommerzialisierung sozialer Interaktion durch Werbung verfügen?
Film: “Surplus – Terrorized into Being Consumers”
Regie: Erik Gandini, 51:13, Swedish Television & Arte, OmU
„Dieser Film ist ein faszinierendes, kleines Kunstwerk, welches die gelebte Maßlosigkeit und den Irrsinn der Konsumgesellschaft bildlich zeichnet.
Kritiker behaupten, er wäre wegen des, als Gegenpol eingefügten Kuba/Castro-Vergleiches, kommunistische Propaganda gegen den Kapitalismus.
Richtig ist, dass es sich um einen Film handelt, welcher sich gegen den Kapitalismus richtet. Inhaltlich lässt er die Protagonisten, oder die Bilder selbst sprechen, um das System selbst entlarvend zu demaskieren. Behauptungen sind gar nicht nötig. Deswegen hassen “DIE” demaskierten Profiteure diese Art von Kritik.“ Redled72 Eintritt: frei
LINKE in Linden lehnt Bürgeranleihe für Fössebad ab!
Region sucht Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Infoveranstaltung am 27.10. im Haus der Region
Die Region Hannover stellt sich auf eine stark wachsende Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ein, die in der Region Hannover ankommen. Hintergrund: Ab dem 1. November 2015 greift das neue „Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher“, das die Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge nach einem bundesweiten Verteilerschlüssel regelt. Aktuell rechnet die Region Hannover in den 16 Kommunen, in denen die Region Jugendhilfeträgerin ist, mit etwa 200 unbegleiteten Jugendlichen, die in den kommenden Wochen und Monaten versorgt und betreut werden müssen. Um diesen Jugendlichen einen geschützten familiären Rahmen in Deutschland zu ermöglichen, sucht die Region Hannover dringend Gastfamilien: Die Veranstaltung „Ein Zuhause für minderjährige Flüchtlinge – eine Informationsveranstaltung für Gastfamilien“ lädt alle interessierte Paare und Einzelpersonen aus dem Umland herzlich dazu ein, sich am Dienstag, 27. Oktober 2015, 18.30 Uhr, im Regionshaus, Raum 602/6. Etage, Hildesheimer Straße 20, unverbindlich über Möglichkeiten und Aufgaben von Gasteltern zu informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Für uns ist das eine neue Situation – bisher war es so, dass der größte Teil der ausländischen unbegleiteten Minderjährigen gezielt in die Region Hannover kamen, um bei ihren Verwandten zu leben. Durch die Umverteilung der minderjährigen Flüchtlinge auf das gesamte Bundesgebiet werden die meisten unbegleiteten jugendlichen Ankömmlinge in Zukunft keine familiären Anbindungen mehr in ihrer Nähe haben“, so Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur. „Die Kinder und Jugendlichen haben zum Teil belastende und traumatisierende Erfahrungen gemacht, sie suchen in Deutschland Schutz, Orientierung und ein Zuhause. Wir glauben, dass Fürsorge und familiäre Geborgenheit in ihrer Situation sehr wichtig sind und suchen daher Paare, Familien und Einzelpersonen, die sich vorstellen können, diese Jugendlichen bei sich aufzunehmen.“
Bei den ausländischen unbegleiteten Minderjährigen handelt es sich überwiegend um männliche Jugendliche im Alter zwischen 13 bis 17 Jahren. Sie kommen in der Regel aus Kriegs- und Krisengebieten in Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia oder dem Irak und haben einem muslimischen Hintergrund. Vor einer Aufnahme in eine Gastfamilie werden die Kinder und Jugendlichen einige Wochen in einer Inobhutnahme-Stelle des Jugendamtes betreut und gesundheitlich versorgt, wo sie auch bereits erste Deutschkenntnisse vermittelt bekommen.
Als Gasteltern kommen Paare und Einzelpersonen in Frage, die über berufliche oder private Erziehungserfahrung – insbesondere mit Jugendlichen in der Pubertät – verfügen. Weitere Kriterien sind etwa ausreichende deutsche Sprachkenntnisse der Hauptbezugsperson, genügend Wohnraum mit eigenem Zimmer für den aufgenommenen Jugendlichen und zeitliche Ressourcen. Offenheit für den Umgang mit fremden Kulturen und Religionen, für die Vielfältigkeit von Sprache oder Essgewohnheiten sind ebenfalls Voraussetzungen. Zu den Aufgaben von Gasteltern zählen die Unterstützung des Minderjährigen, sich in das öffentliche Schulsystem und in das soziale Umfeld einzugliedern, sie bei Behördengängen zu begleiten und sich um die medizinische Betreuung zu kümmern.
„Da es sich meist schon um recht selbstständige jugendliche Minderjährige handelt, geht es nicht vordergründig darum, eine Eltern-Kind-Beziehung zu schaffen“, sagt Alisa Bach, Leiterin des Fachbereichs Jugend der Region Hannover. „Vielmehr gilt es, dem Mädchen oder dem Jungen ein sicheres Zuhause zu geben und dabei zu unterstützen, hier Fuß zu fassen und eine Zukunftsperspektive zu entwickeln.“
Der Pflegekinderdienst der Region Hannover begleitet und berät Gasteltern und Gastfamilien bei der Betreuung eines ausländischen unbegleiteten Minderjährigen von Anfang an. Zudem steht den Gasteltern der jeweilige vom Gericht bestellte Vormund – eine sozialpädagogische Fachkraft der Region Hannover – als Ansprechpartner zur Seite. Gasteltern erhalten außerdem regelmäßig Fortbildungsangebote und die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch mit anderen Gastfamilien sowie ein monatliches Pflegegeld zur Sicherung des Lebensunterhaltes des Jugendlichen.
Weitere Informationen erhalten interessierte Paare und Einzelpersonen aus der Region Hannover bei der Informationsveranstaltung am Dienstag, 27. Oktober 2015, um 18.30 Uhr, im Regionshaus, Raum 602/6. Etage, Hildesheimer Straße 20. Dort informiert der Pflegekinderdienst der Region Hannover u.a. über gesetzliche Grundlagen und Formen der Vollzeitpflege, für welche ausländische Kinder und Jugendliche Gastfamilien gesucht werden und über Voraussetzungen und Möglichkeiten von Gasteltern. Im November ist eine weitere Informationsveranstaltung geplant: Am Dienstag, 24. November 2015 um 18.30 Uhr im Regionshaus, Raum N001, Hildesheimer Straße 18. Weitere Termine und Uhrzeiten gibt es aktuell auf www.region-hannover.de, Kontakt: 0511-616-22129 und E-Mail: Pflegekinder@region-hannover.de
Villa Kirchstr. 17a kurzeitig von WohnraumaktivisInnen “besucht”
Am Sonntagabend, 18.Oktober sind mehrere Menschen für einige Stunden in die leerstehende Villa in der Kirchstraße17 a in Linden-Mitte eingedrungen. Das Haus wurde schon vor einem halben Jahr komplett entrümpelt und soll demnächst abgerissen werden. Die Aktion richtete sich nach den Worten der AktivistInnen unter anderem gegen den geplanten “wiederholten Bau von Luxuswohnungen”. Die HELMA Wohnungsbaugesellschaft möchte dort Penthouse- und Maisonettewohnungen für etwa 5.000€ pro m² errichten.
Die Polizei spricht von einer “nicht klassischen Hausbesetzung”. Zwar kam es im Umfeld des Geländes im Rahmen einer Sofortfahndung zu zwei Personalienfeststellungen. Die Betroffenen stehen aber nicht mehr im Verdacht der Beteiligung. Es wurde ein Strafermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Hausfriedensbruch eingeleitet.
Weitere Informationen zum Hintergrund finden sich auf indymedia.org
Linden-Limmer Zeitung ist eingestellt
Aus gesundheitlichen Gründen wird die Linden-Limmer Zeitung eingestellt.
Das Engagement des rechten Lindener Publizisten Öllerer muss unter anderem deshalb stark reduziert werden. Da keine Alternative für diese Position vorhanden ist, haben die Anteilseigner die sofortige Einstellung der Linden-Limmer Zeitung beschlossen.
Oktober 2015; Zehn Verlag: Evelyn Schaefer, Gabriele Baumgart, Klaus Oellerer GbR

