Kunsthalle FAUST: Die selbstgemachte Stadt

Am Freitag, 13.Februar , von 15 – 18 Uhr findet die 2. Veranstaltung aus der Reihe “Stadtentwicklung von unten” statt: Die selbstgemachte Stadt; Ort: Kunsthalle FAUST, Zur Bettfedernfabrik 3

Zahlreiche Projekte und Aktionen zeigen, wie BewohnerInnen die Entwicklung ihrer Stadt selbst aktiv in die Hand nehmen: Zwischennutzungen, urbanes Gärtnern, StreetArt und Guerilla-Aktionen im öffentlichen Raum gehören genauso dazu wie Baugruppen und genossenschaftliche Ansätze in ganz verschiedenen Bereichen. Geboten wird ein Einblick in dieses kreative bürgerschaftliche Handlungsfeld.

Einführung in das Thema:

Dr.-Ing. Uwe Altrock

      (Kassel)

 

    Professor für Stadtumbau und Stadterneuerung an der Universität Kassel, (Mit-)Herausgeber der Buchreihe „Planungsrundschau“ und des „Jahrbuchs Stadterneuerung“

 

Die Ergebnisse, die bei der Veranstaltung erarbeitet werden, werden in den Stadtentwicklungsprozess “Mein Hannover 2030” eingespeist.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie unter www.bbs-hannover.de.

Antifaschistische Sozialkonferenz am 7.2.15 – Thema: “Antimuslimischer Rassismus und die Mitte der Gesellschaft”

Bildungsträger, Gewerkschaften, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Geschichtswerkstatt, Jugend- sowie VVN/BdA und Antifa-Gruppen laden zur 18. Antifaschistischen Sozialkonferenz. “Antimuslimischer Rassismus und die Mitte der Gesellschaft” ist das Thema. “Damit sind wir im wahrsten Wortsinn hochaktuell”, kommentiert Mitorganisator Charly Braun vom DGB. Die Konferenz findet Samstag 7.2.15 von 11 bis 16 Uhr in Hannover im Pavillon (direkt hinterm Hauptbahnhof) statt.

Eingangsreferate halten Eva Maria Groß vom Institut für Interdisziplinäre Konfliktforschung Bielefeld und Phillip Becher, Uni Siegen. Im Mittelpunkt auch der anschließenden Arbeitsgruppen mit Experten vom Frankfurter Magazin Fankultur und Apabiz stehen Pegida, AfD, Hooligans und die politische Anschlussfähigkeit zur gesellschaftlichen Mitte. Interessierte sind zur Konferenz herzlich willkommen. Einzig Nazis und RassistInnen sind ausgeschlossen.

Die LINKE, BO Linden-Limmer lädt heute ein

Am heutigen Mittwoch, 4. Februar um 19:00 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4,  berichtet unser Mitglied Heidrun Dittrich über die Aufwertungskampagne der SozialarbeiterInnen und Erziehungsdienste.
Soziale Arbeit ist mehr wert! Die Sozialarbeiterinnen und Erzieherinnen setzen sich dafür ein, dass ihre Berufe aufgewertet werden! 10 % und mehr fordern die Beschäftigten in der Aufwertungskampagne mit ihren Gewerkschaften ver.di und GEW. 

Den kämpfenden Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten gehört unsere Solidarität!
Diskutiert mit uns, wie wir die aktive Unterstützung dieses Arbeitskampfes in den nächsten Wochen gestalten.
Heidrun Dittrich ist Sozialarbeiterin im Öffentlichen Dienst und war ehemalige Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE. aus Hannover, sie ist gewerkschaftlich aktiv.

Lindener Bundestagsabgeordneter Sven-Christian Kindler: Mehr Flüchtlinge aufnehmen

Zum Chaos im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der eigenmächtigen Übertragung von Aufgaben auf die Kommunen erklärt Sven-Christian Kindler, Grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover-Linden:

„Die Kommunen werden angesichts der stark steigenden Flüchtlingszahlen viel zu wenig vom Bund unterstützt. Dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) jetzt auch noch Bundesaufgaben nach Hannover überweist, ist angesichts der Lage in den Kommunen nur noch fahrlässig. Eine gute, schnelle und vor allem menschenwürdige Hilfe für Flüchtlinge wird dadurch deutlich erschwert.

Kein Mensch flieht freiwillig. Angesichts fortdauernder Krisen und Kriege, wie in Syrien und im Irak, muss Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen, die aus Angst vor Verfolgung und Tod aus ihrer Heimat fliehen müssen. Für die Gewährleistung einer nicht nur humanen, sondern auch kohärenten Flüchtlingspolitik muss der Bund endlich mehr Geld bereitstellen und die Kommunen strukturell entlasten. Wir fordern die Bundesregierung auf, eine Milliarde Euro jährlich für ein Gesamtpaket zur Unterstützung von Kommunen bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen bereitzustellen. Daraus könnte nicht nur mehr Personal für das BAMF finanziert werden, sondern u.a. auch ein Bundesinvestitionsprogramm für die Unterbringung von Asylsuchenden vor Ort  und die Aufnahme der Flüchtlinge in die gesetzliche Krankenversicherung. Damit würde nicht nur für eine ordentliche und menschenwürdige gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen gesorgt werden, sondern die Kommunen und Länder werden auch erheblich durch Bürokratieabbau und Kostenübernahmen entlastet.“

Zum Entschließungsantrag der Grünen Bundestagsfraktion: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/032/1803278.pdf

Auch am 26. Januar soll HAGIDA nicht laufen

Erneut mobilisieren linke Gruppen gegen einen geplanten rassistischen
Aufmarsch in Hannover
Angesichts der erneuten Ankündigung eines Aufmarsch des lokalen
PEGIDA-Ablegers HAGIDA in Hannover läuft auch die Gegenmobilisierung
wieder an. Linke Gruppen rufen zusammen mit Aktiven aus Gewerkschaften
und studentischen Initiativen erneut zu Blockaden auf. Am 12. Januar
verhinderte eine Blockade, dass HAGIDA durch die Innenstadt von Hannover
ziehen konnten. "2500 Menschen haben das gemeinsam und entschlossen
verhindert, dass war großartig!" erinnert sich ein Sprecher der
Interventionistischen Linken Hannover und fügt hinzu: "Auch wenn sich
bekannte Neonazis und rechte Hooligans unter den HAGIDA-Teilnehmer_innen
befanden, haben sich die Blockierenden nicht auf deren Provokationen
eingelassen. Auch auf den Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und
Pferden durch die Polizei wurde deeskalierend reagiert."
Nicht nur bei der Teilnahme an Versammlungen besteht eine Zusammenarbeit
zwischen extrem rechten und rechtspopulistischen Akteur_innen in
Hannover. "Das erneut Redner_innen aus den Reihen von AfD und "Die
Hannoveraner" angekündigt werden, ist nicht überraschend, sondern
bezeichnend. Immer wieder fallen Mitglieder von 'Die  Hannoveraner'
durch rechte Ausfälle auf und Teile der AfD umwerben  offensiv die
lokalen PEGIDA-Ableger." stellt ein Sprecher von Fast Forward Hannover
heraus. Er meint: "Rassismus ist weder eine Erfindung von PEGIDA noch
ein Randphänomen dieser Gesellschaft. Eine rassistische Stimmung äußert
sich auch in den Anschlägen auf Asylbewerberheime und tägliche
Bedrohungen und Gewalttaten gegen Geflüchtete. Die Stimmungsmache
geschieht nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Parlamenten."
Der Treffpunkt für die gemeinsame Blockade ist um 18.30 Uhr auf dem
Opernplatz. Die aufrufenden Gruppen laden alle Menschen ein sich zu
beteiligen. Die gemeinsame Parole ist: "HAGIDA läuft keinen Meter!"

Lesung mit Torsten Bachmann: Linden – Eine fotografische Zeitreise

Am Freitag, 23.1.2015, um 19 Uhr stellt der Autor und Journalist Torsten Bachmann sein neues Buch “Linden – Eine fotografische Zeitreise“ im Fössebad vor.
Torsten Bachmann lädt zu einer umfangreichen Zeitreise in Bildern ein. Über 150 historische Fotografien und Postkarten aus der Zeit von 1885 bis in die 1970er-Jahre geben einen Einblick in all das, was Linden in vergangenen Zeiten mit prallem Leben füllte. Teilweise unveröffentlichte Fotografien aus unterschiedlichen Archiven fanden Eingang in den außergewöhnlichen Bildband.
Tauchen Sie ein in vergangene Zeiten und entdecken Sie längst vergessen Geglaubtes und Altbekanntes neu!

Termin: Freitag, 23. Januar um 19.00 Uhr
Ort: Turn- und Gymnastikraum im Fössebad, Liepmannstr. 7b, 30453 Hannover
Eintritt: frei

 

Neujahrsbegegnung der SG 74

Am Sonntag, 25. Januar 2015  findet die traditionelle Neujahrsbegegnung der SG 74 im Clubheim an der Graft statt. Eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde des Vereins zu Gesprächen am Jahresanfang.In gemütlicher Runde wird ein schmackhaftes und umfangreiches Buffet (warm/kalt) von Jasna Cordes und ihrem Team geboten. Kosten: 13,50 euro. Langjährige Mitglieder werden gebührend geehrt.Um Anmeldung wird gebeten, bei der SG 74 unter Tel. 717298, e-mail: info@sg74.de .

Das Clubheim ist bis zum 24.01.15 wg. Betriebsferien geschlossen.

Datum: 25.01.15, 11 Uhr;  Ort: SG 74, In der Steintormasch 48, 30167 Hannover

Anmeldungen an den Berufsbildenden Schulen der Region Hannover für das Schuljahr 2015/16

Gastronomie, Elektrotechnik, Gesundheit, Medientechnik oder Naturwissenschaften? Das Angebot an den 15 Berufsbildenden Schulen (BBS) der Region Hannover ist breit gefächert und umfasst rund 300 Bildungsgänge. Das Ausbildungsspektrum reicht dabei von berufseinführenden Bildungsgängen, wie der Berufseinstiegsklasse und dem Berufsvorbereitungsjahr, über die berufliche Bildung im dualen System bis hin zu Weiterbildungsangeboten im vollzeitschulischen Bereich.

Von Mittwoch, 4. Februar, bis Freitag, 6. Februar 2015, können sich Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der Zeit von 11.30 Uhr bis 15 Uhr an den Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover für eine Vollzeitausbildung anmelden. An der BBS 3, der BBS 6 und der BBS 7 (Anna-Siemsen-Schule) sind Anmeldungen an diesen Tagen bereits ab 9 Uhr möglich. Ein Nachholtermin findet am Mittwoch, 11. Februar, statt, ebenfalls von 11.30 Uhr bis 15 Uhr. Dabei gibt es im Regionsgebiet außerhalb der Landeshauptstadt und in Hannover zwei verschiedene Anmeldeverfahren.

Schülerinnen und Schüler außerhalb der Landeshauptstadt melden sich im Klassenverbund mit einer begleitenden Lehrkraft der allgemein bildenden Schule an einer der drei zuständigen Berufsbildenden Schulen an: an der BBS Burgdorf, der BBS Neustadt am Rübenberge oder der BBS Springe. Bewerberinnen und Bewerber aus Hannover wenden sich persönlich zu den oben genannten Terminen an die Berufsbildende Schule in Hannover, Burgdorf, Neustadt oder Springe, die dem Berufswunsch entspricht.

Zur Anmeldung müssen die vollständigen Bewerbungsunterlagen (Zeugnis, Lebenslauf, der einheitliche Anmeldebogen der Region Hannover sowie ein Passbild) mitgebracht werden. Wer sich noch nicht im Klaren darüber ist, welche Schulform die für ihn geeignete ist, oder andere Fragen zur Ausbildung hat – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schulen beraten die Schülerinnen und Schüler bis zur Anmeldung gern.

Die Zusagen für einen Platz werden von den jeweiligen Berufsbildenden Schulen nicht vor Freitag, 20. März 2015, an die Bewerberinnen und Bewerber versandt.

Die Adressen der Berufsbildenden Schulen, eine Übersicht der verschiedenen Ausbildungsberufe und weitere Informationen über das Bildungsangebot sind in einer übersichtlichen Broschüre der Region Hannover zusammengefasst. Die aktualisierte, überarbeitete Auflage ist im November 2014 erschienen.

Weitere Informationen über die Angebote der Berufsbildenden Schulen sind auch im Internet unter www.hannover.de (www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Bildung/Schulen/Berufsbildende-Schulen) erhältlich. Auskünfte erteilt außerdem der Fachbereich Schulen der Region Hannover unter Telefon (0511) 616-22072.