Antisemitische Äußerungen bei Podiumsdiskussion „Der lange Schatten von 1933“

Regionspräsident erteilt Hausverbot: „Wir lassen nicht zu, dass Veranstaltungen zur NS-Vergangenheit durch Rechtsextremisten gestört werden“

Während der Podiumsdiskussion zum Abschluss der Reihe „Der lange Schatten von 1933 – NS-Herrschaft und das Ende der Demokratie“ ist es am heutigen Donnerstag, 28. November 2013, zu einem Zwischenfall im Haus der Region gekommen: Ein Mann meldete sich zu Wort, äußerte rechtsextremes Gedankengut und beleidigte die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Ingrid Wettberg sinngemäß, "dass es eine von "Rassisten" zu verantwortede Schande sei, dass es in Bad Nenndorf keine Gedenktafel für dort gefolterte Deutsche gäbe." 

Nach hier vorliegeden Informationen soll dieser Störer der stadtbekannte  rechtspopulistische Dirk Heuer sein und Verbindungen zu der verbotenen rechtsextremen Organisation  "Besseres Hannover" haben.

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Linke und Piraten wehren sich gegen Lohndrückerei im Klinikum Hannover

LINKE & PIRATEN zu geplanten Stellenstreichungen beim Klinikum: Regionspräsident muss endlich tragfähiges Konzept zur Rettung der Kliniken vorlegen! / Keine Kostendrückerei zu Lasten von Beschäftigten und Patienten!

 

LINKE & Piraten in der Regionsversammlung fordern den Regionspräsidenten auf, endlich ein tragfähiges Konzept zur Rettung der Kliniken vorzulegen. „Es kann nicht angehen, dass die Beschäftigten durch Stellenstreichungen und damit weiterer Arbeitsverdichtung und die Patienten durch eine kürzere Verweildauer in den Kliniken und damit eine schlechtere Gesundheitsversorgung rangenommen werden“, sagt Michael Fleischmann, Vorsitzender der Gruppe LINKE & PIRATEN. Laut einem Pressebereicht sollen 400 Stellen wegfallen, und die Verweildauer der Patienten soll verkürzt werden, um mehr Fallpauschalen zu kassieren.

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Grüne: Schwarz-Rot täuscht die Kommunen

Zu den versprochenen Entlastungen für die Kommunen im Koalitionsvertrag der Großen Koalition erklärt Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover-Linden:

"Der schwarz-rote Koalitionsvertrag ist gleich eine doppelte Täuschung: Er verspricht Geld, das die große Koalition nicht ausgeben will und Geld, das die große Koalition nicht hat. Die große Koalition streut allen – den Bürgerinnen und Bürgern, aber vor allem auch den Kommunen – Sand in die Augen. Die prioritären Forderungen im Finanzteil im Koalitionsvertrag, von denen viele zu begrüßen sind, summieren sich auf 40 Milliarden Euro. Trotzdem sprechen Union und SPD nur von 23 Milliarden Mehrausgaben in der Legislaturperiode bis 2017. Das haut allerdings nur hin, wenn das Bundesteilhabegesetz – mit dem den Kommunen eine Entlastung von 5 Milliarden Euro versprochen wird – erst 2018 und damit nach dem Ende der großen Koalition kommt. Die Koalition trickst hier und macht den Kommunen offensichtlich etwas vor.

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Piratenpartei fordert Absage des “Frei.Wild” – Konzerts

Offener Brief: PIRATEN fordern Absage des Frei.Wild-Konzerts im Capitol

Sehr geehrter Herr Lohmann,
das Veranstaltungszentrum Capitol ist weit über Linden hinaus als Ort bekannt, an dem Künstler aus aller Welt ihr Publikum finden. Damit passt es sehr gut in diesen Stadtteil, der Menschen aus vielen Nationen eine Heimat bietet. Da ist es nicht verwunderlich, dass es hier ein besonders großes Anliegen der Politik ist, gegenseitigen Respekt zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen zu unterstützen.
So hat der Bezirksrat Linden-Limmer bereits am 01.04.2009 in einer gemeinsamen Resolution festgestellt:
Die Thesen, die von ihnen (rechten Parteien und Gruppierungen) verbreitet werden, stehen im krassen Gegensatz zum gelebten Alltag in unseren Stadtteilen, in denen Menschen mit über hundert unterschiedlichen Nationalitäten und zahlreichen verschiedenen Religionen gemeinsam und friedlich miteinander leben! Wir bekennen uns hier zu einem gleichberechtigten, demokratischen, solidarischen Umgang der Menschen untereinander, egal welcher Herkunft und lehnen Extremismus jeglicher Couleur ab.” 

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Resolution des Bezirksrates Linden-Limmer gegen “Frei.Wild”

GEGEN NATIONALISMUS UND VÖLKISCHE IDEOLOGIE  –  DAS "FREI.WILD"- KONZERT ABSAGEN!

DIE SÜDTIROLER BAND „FREI.WILD“ WIRD AM 29. NOVEMBER IHR EINZIGES KONZERT IN NORDDEUTSCHLAND IM
CAPITOL IN HANNOVER-LINDEN GEBEN.
DIE IN DER RECHTEN GRAUZONE VERORTETE BAND BETONT IN EINER VIELZAHL IHRER TEXTE EINEN VERMEINTLICH
BESONDEREN WERT DER EIGENEN NATION, KULTUR UND DES EIGENEN "VOLKES" GEGENÜBER ANDEREN UND WARNT
VOR DEREN "VERMISCHUNG". AUSSERDEM SCHÜRT SIE IN IHREN TEXTEN VORURTEILE GEGENÜBER
ANDERSDENKENDEN UND BETREIBT GESCHICHTSREVISIONISMUS.
DIE BAND, DIE EINFACHE TEXTE ZU SIMPLEN LIEDSTRUKTUREN SINGT, ZIEHT VOR ALLEM JUNGE MÄNNER AN, DIE AUF
DER SUCHE NACH EINER KOLLEKTIVEN IDENTITÄT SIND. DIE GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT WIRD DABEI ÜBER NATIONALES
„WIR-GEFÜHL“, GEPAART MIT EINER PRISE REBELLION UND „FREIHEIT“, ERZEUGT.
DASS SICH FREI.WILD UND IHRE FANS MIT DER POSITIVEN BEZUGNAHME AUF DAS KONSTRUKT „NATION“ GEGEN DEN
FREIHEITSGEDANKEN DES GLEICHBERECHTIGTEN ZUSAMMENLEBENS ALLER MENSCHEN POSITIONIEREN, WIRD VON
IHNEN NICHT REFLEKTIERT ODER IST IHNEN EGAL. DENN NATIONALISMUS IST IMMER AUSGRENZEND UND BRAUCHT
NEBEN DEN MITGLIEDERN DER GEMEINSCHAFT AUCH NICHTMITGLIEDER, DIE AUSGESCHLOSSEN WERDEN.
DER NATIONALISMUS UND DIE DAMIT HERAUFBESCHWORENE ANGST VOR ÜBERFREMDUNG SIND DESHALB NICHT WIE
„FREI.WILD“ BEHAUPTEN UNPOLITISCH, SONDERN HOCHPOLITISCH! „FREI.WILD“ FUNGIERT DURCH IHREN
GEFÄHRLICHEN RECHTSROCK SOMIT ALS ALS BINDEGLIED ZWISCHEN RECHTER SZENE UND UNPOLITISCHEM
MAINSTREAM UND BIETET VOR ALLEM EINSTEIGER_INNEN ANKNÜPFUNGSPUNKTE.
WIR VERURTEILEN NATIONALISTISCHE UND VÖLKISCHE IDEOLOGIEN AUF DAS SCHÄRFSTE UND UNSERE ANTWORT
HEISST: „FREI.WILD“ EINE ABSAGE ERTEILEN! IM CAPITOL UND ANDERSWO! KEIN PLATZ FÜR VÖLKISCHEN
NATIONALISMUS – WEDER IN HANNOVER-LINDEN, NOCH IRGENDWO SONST!
WIR FORDERN DAS CAPITOL AUF, DAS KONZERT AM 29.11.2013 ABZUSAGEN! FALLS DAS KONZERT
DENNOCH STATTFINDET, WERDEN WIR UNS AN DER GEGENKUNDGEBUNG AM 29.11.2013 UM 17 UHR
AM SCHWARZEN BÄREN BETEILIGEN UND LADEN ALLE EIN, DIE AUCH ETWAS GEGEN DIE
VERHERRLICHUNG DER NATION UND VÖLKISCHE VERKLÄRUNG HABEN, SICH UNS ZAHLREICH
ANZUSCHLIESSEN!

GRÜNE STADTTEILGRUPPE LINDEN-LIMMER; KULTURZENTRUM FAUST E.V.; INITIATIVE
GEGEN RECHTEN LIFESTYLE IN HANNOVER; RADIO FLORA; JUSOS NIEDERSACHSEN;
GRÜNE STADTVERBAND HANNOVER; MICHAEL HÖNTSCH MDL; LINKE BO LINDENLIMMER;
DGB-CHOR HANNOVER; VVN/BDA – KV HANNOVER; GRÜNE JUGEND
HANNOVER; SDJ-DIE FALKEN BEZIRK HANNOVER; ASTA UNI HANNOVER

Die Linke.Llinden-Limmer lädt ins FHL

 Die Antikapitalistische Linke in Niedersachsen lädt zu ihrer Veranstaltung: Nein zum Europa der Banken und Konzerne! ein. Am Freitag, den 29.11.2013 um 19 Uhr im Freizeitheim Linden. Paul Murphy, MdEP aus Irland, wird über den Widerstand in Europa mit uns diskutieren. Das Mitglied des Europaparlamentes, beantwortet  Fragen zur Europapolitik. Eine Übersetzung auf Deutsch ist gewährleistet. Weiterhin wird Heidrun Dittrich, ehemalige MdB Die Linke.,  Fragestellungen zur Eurokrise und der Stimmentwicklung der AfD beantworten.

Um Voranmeldung wird gebeten! 0163-309 76 95 (Handy Heidrun Dittrich)

 

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Proteste gegen Militärkonzerte zm Advent

Die Neustädter Hof- und Stadtkirchengemeinde stellt auch in diesem Jahr wieder ihre Kirche dem Militär für das Adventskonzert der 1. Panzerdivision zur Verfügung. Am morgigen Donnerstag, 28.11.2013 ab 19 Uhr wird dort ein Militärkonzert stattfinden. Doch schon Stunden vorher wird dem Militär das Hausrecht übertragen: Uniformierte Soldaten und bewaffnete Militärpolizei "besetzen" das Kirchenschiff. Die Kirche wird für die Öffentlichkeit abgeriegelt.
Auch in diesem Jahr wird es Protest geben – veranstaltet von verschiedenen Friedens- und antimilitaristischen Gruppen. Ort der Proteste jeweils: an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 8, 30169 Hannover.

*Donnerstag, 28.11.2013*

*12:00 Uhr:* Holy-Military-Walk, ein innovativer Demonstrationszug durch die Innenstadt…

*18:30 Uhr:* Proteste und Gegenkonzerte (u.a. "Dissonanzkonzert") vor der Kirche

Über zahlreiche Teilnahme  freuen sich die Veranstaltenden. ( Friedensbüro Hannover e.V.)

DIE LINKE.Linden-Limmer spendet für die Streikenden bei Madsack

Solidarität mit den Streikenden im KSC bei Madsack!

Seit Ende September streiken die MitarbeiterInnen des Kunden-Service-Center (KSC) bei der Verlagsgesellschaft Madsack um einen gerechten Haustarif. Seit mehr als 13 Jahren hat es dort keine Lohnerhöhung mehr gegeben. Gezahlt werden Stundenlöhne von nur 8,50 – 9,20 Euro. Der Forderung nach einer Entlohnug, wovon man/frau auch leben kann entzieht sich der Madsack-Konzern. Madsack droht damit, die Arbeit an einen billigeren Anbieter zu vergeben.

„Das ist ein Skandal erster Güte“, so Frank Pharao, Vorsitzender der LINKEN in Linden. „Wir fordern den Madsack-Konzern auf, umgehend mit der Gewerkschaft Verdi über einen Haustarifvertrag zu verhandeln!“, so Pharao weiter.

Um die Streikenden zu unterstützen hat DIE LINKE aus Linden 60,00 Euro für die Streikenden gespendet. Da die Streikenden aus dem Niedriglohnbereich kommen ist die Verdi-Streikunterstützung niedrig. Deshalb fordert DIE LINKE.;Linden-Limmer dazu auf, die Streikenden mit Solidaritätsspenden zu unterstützen.

Konto: Rainer Butenschön;  Stichwort Streikhilfe KSC; ING – DIBA – Bank; BLZ 500 105 17   Kontonummer: 5543 2275 21         

 Hannover, 20.11.2013; DIE LINKE.Linden-Limmer: Frank Pharao, Vorsitzender, 0511 – 969 15867