CDU: Wo bleibt das Alkoholverbot?

„Das heute vorgestellte Handlungskonzept für Raschplatz und Limmerstraße ist bei weitem nicht ausreichend, die Problemlagen in den Griff zu bekommen – besonders, wenn man an den kommenden Sommer denkt“, so Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Der Lösungsansatz der Stadt sieht vor, durch Einsatz von mehr Sozialarbeitern und Sicherheitspersonal an beiden Orten den übermäßigen Alkoholkonsum sowie die Ruhestörungen und zum Teil weitergehende Belästigungen einzudämmen. „Obwohl es inzwischen ein vom Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg bestätigtes Alkoholverbot in Göttingen gibt, traut sich der Erste Stadtrat nicht, auch hier in Hannover für Ruhe und Ordnung zu sorgen!“

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Tipp desTages: Geschichte(n) aus dem (wilden) Westen

Lesung und Vortrag zur Foto-Ausstellung „Linden: Stadt-Teil im Wandel“

Die Fotoausstellung „Linden: Stadt-Teil im Wandel“ in den Lindener Räumen des Bildungsvereins erfährt nicht nur bei den zahlreichen Besuchern hohes Interesse.

Vor dem Hintergrund der Ausstellung liest die literarische Komponistin Marie Dettmer zeitgenössische Texte verschiedener Autoren zur Entwicklung Lindens zum Industriestandort ab Mitte des 19. Jahrhundert.

Michael Jürging und Manfred Wassmann von der Initiative „Lebensraum Linden“ geben Erläuterungen zu ihrer Ausstellung.

Ort:       Bildungsverein, Viktoriastr. 1, Foyer
Datum:  Heute, Donnerstag, 28.02.2013
Beginn:  20.15 Uhr

 

 

Ein Stadtteil-Café für Linden-Süd

Am Freitag, den 22.02.2013 findet die Auftaktveranstaltung für das Stadtteil-Café in Linden-Süd im Großen Saal im Treffpunkt Allerweg 7 statt.

Von 9:00 bis 12:30 Uhr möchten wir gemeinsam mit den BewohnerInnen Ideen sammeln, wie das Stadtteil-Café aussehen soll.„Hier im Stadtteil fehlt ein Treffpunkt!“ Ein Satz, der immer wieder in Vernetzungsrunden und im Gespräch mit sozialen Einrichtungen von BewohnerInnen geäußert wurde.Es braucht einen Ort, an dem sich die BewohnerInnen wohl fühlen, an dem sie sich einbringen können, der aber auch für die Einrichtungen und Institutionen des Stadtteils nutzbar ist.Ein Ort um sich zu treffen und zu reden, ein Ort an dem Angebote stattfinden können, ohne institutionellen Rahmen und somit ohne große Hürden.

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Tarifrunde 2013: GEW organisiert Streiktag am 19. 02.

Im Rahmen der Tarif- und Besoldungsrunde 2013 ruft die GEW Niedersachsen ihre Tarifbeschäftigten auf, am 19.2.2013 ganztägig die Arbeit niederzulegen. Tarifbeschäftigte sind: angestellte Lehrkräfte, Pädagogische Mitarbeiter, Schulassisstenten, Schulsozialarbeiter).

Die Gewerkschaften fordern:
· Erhöhung der Entgelte um 6,5% mit einer sozialen Komponente
· Wirkungsgleiche Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten
· Tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften
· Erhalt des tariflichen Urlaubsanspruchs
· Eindämmung befristeter Arbeitsverträge
Mit dem Arbeitgeberverband, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind insgesamt drei Verhandlungsrunden vereinbart:
· 31. Januar 1. Verhandlungsrunde.
· 14./15. 2. 2. Verhandlungsrunde
· 7./8. März 3. und letzte Verhandlungsrunde

In den ersten beiden Verhandlungsrunden hat die TdL kein Angebot vorgelegt, sie hatten sogar den 2.Verhandlungstag (15.2.) ausfallen lassen. Die ÖD-Gewerkschaften werden durch Aktionen und Warnstreiks den Druck auf die TdL erhöhen!

Auf den GEW-Bezirk Hannover bezogen werden Förderschulen und allgemeinbildenden sowie berufsbildende Schulen in Hannover und der Region betroffen sein. An einzelnen Schulen, insbesondere an Förderschulen, kann Unterricht ausfallen!

1.      Öffentliche Aktion am 19.2.2013: Treffen 8.30-10 Uhr von Streikenden vor der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule (Haupteingang) Neue-Land-Strasse 27, 30655 Hannover.

2.      Zentrales Streikbüro der GEW Hannover, DGB-Haus, Otto-Brenner-Str.1, 30159 Hannover, geöffnet: 10-13.30 Uhr. Redner ab 12 Uhr Patrick Schreiner (DGB-Landesbezirk) und Roundtable-Gespräch mit Streikenden. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.gew-hannover.de

 

Gründer des TAK ist verstorben

 Der politische Kaberettist Dietrich Kittner ist am Morgen des 15. Februar 2013 in einem Krankenhaus in Bad Radkersburg (Österreich) verstorben. Der Kaberettist ist sanft entschlafen und hatte keinerlei Schmerzen.
Dietrich Kittner wurde am 30. Mai 1935 in Oels, Schlesien, geboren. Der Sohn eines Zahnarztes und dessen Frau besuchte die Humboldtschule Hannover. Während seines Jurastudiums, das er später abbrach, gründete er 1960 in Göttingen das „Göttinger Studenten- und Dilettanten-Kabarett DIE LEID-ARTIKLER“. 1961 meldete er beim Ordnungsamt Hannover einen Gewerbebetrieb für politische Satire an. Er provozierte Ämter und Behörden mit seinen Programmen und Aktionen, so wurde er zum Beispiel 1965 im Garten des Café am Kröpcke mit NS-Luftschutzhelm und Gasmaske festgenommen. Das Ganze war als Protest gegen die sogenannten einfachen Notstandsgesetze gedacht, die zu dieser Zeit im Bundestag in der Diskussion waren und in denen es auch um gesetzliche Regelungen zur Zivilverteidigung ging.

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„soul art 2013“ in Linden-Nord

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 Das Projekt „soul side linden“ bringt nicht nur Menschen auf unkonventionelle Weise miteinander ins Gespräch, sondern immer wieder auch zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit der Kirche. Da dies Verhältnis nicht immer leicht ist, verdient das jährliche Projekt „soul art“ schon wegen seiner Ausrichtung Respekt.

Bei der „soul art 2013“ bekommt der Künstler und Galerist Stephan Kleineberg (Galerie Falkenberg) während der sechswöchigen Fastenzeit Gelegenheit die St. Benno-Kirche in Linden-Nord zu gestalten und sein Werk in den Räumlichkeiten des Projektes in der Offensteinstraße 1 zu präsentieren. Unter dem Titel „Interventionen“ präsentiert Kleineberg seine Werke vom 13. Februar bis zum 31. März.

 

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Lesung bei Kargah: So siehst du gar nicht aus!

Am Dienstag, 12.3.2013, 20 Uhr im Café Kargah,  Zur Bettfedernfabrik 1,

Lesung mit Margrit Schiller  aus ihrem Buch: „So siehst du gar nicht aus!“ –  Eine autobiographische Erzählung über Exil in Kuba und Uruguay.

In den 1970er Jahren zwei Mal wegen Mitgliedschaft in der RAF zu insgesamt mehr als sieben Jahren Gefängnis verurteilt, entschied sich Margrit Schiller 1985, die Bundesrepublik zu verlassen und nach Kuba ins Exil zu gehen, um einer erneuten Verhaftung zu entgehen. 1993 emigrierte sie mit ihrem kubanischen Mann und ihren in Kuba geborenen Zwillingen nach Uruguay. Dort hatte von 1973 bis 1985 eine Militärdiktatur geherrscht, aber zuvor war auch eine Stadtguerilla gesellschaftsprägend gewesen, die MLN Tupamaros.
Margrit Schiller thematisiert in diesem Buch grundlegende Exilerfahrungen einer politischen Aktivistin und beschreibt mit wachem Blick Probleme des Alltagslebens – gerade auch von Frauen – in Havanna und Montevideo.

Bündnis 90/ Die Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer: Für eine aktive Beteiligungskultur

 In der Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer am 30.01. wurde heftig über einen Antrag der CDU-Fraktion diskutiert. Ziel dieses Antrages war es, eine Resolution zu verabschieden, in der alle Politikerinnen und Politiker, gesellschaftlichen Gruppen, Vereine und Verbände in Linden-Limmer aufgefordert werden, "zur Durchsetzung ihrer Ziele und Verbreitung von Meinungen die demokratisch rechtsstaatlichen Grundsätze zu achten und jeglichen Protest gewaltfrei und ohne das Begehen von Straftaten auszutragen".

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