LINKE gegen zusätzliche Regionsversammlung

Wahlwiederholung soll auf regulärer Sitzung im November stattfinden

DIE LINKE Fraktion in der Regionsversammlung lehnt die Durchführung einer zusätzlichen Versammlung zur Wiederholung der Wahl von Andrea Fischer zur Wirtschaftsdezernentin ab. "Es ist vollkommen egal, ob Frau Fischer schon am 1. November oder erst am 1. Dezember anfängt", so der Fraktionsvorsitzende und stellvertrendeLindener Bezirksbürgermeister Stefan Müller. Schließlich sei der Haushalt bereits eingebracht. Sollte die Wahl tatsächlich wiederholt werden müssen, reiche es aus, diese bei der nächsten regulären Regionsversammlung am 13. November durchzuführen, anstatt dafür extra eine Sitzung am 15. Oktober anzuberaumen.

Umfairteilen für Gerechtigkeit – Vermögensabgabe zur Finanzierung der Krisenkosten erheben

Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter aus Linden und Mitglied im Haushaltsausschuss, ruft zur Teilnahme an der Demonstration des Bündnisses "Umfairteilen" am kommenden Samstag um 13Uhr in Hannover auf der Georgstraße auf: "Als grüne Bundestagsfraktion haben wir heute einen Gesetzentwurf zur Erhebung einer Vermögensabgabe in den Bundestag eingebracht. Mit dieser Vermögensabgabe für Millionäre wollen wir innerhalb von 10 Jahren 100 Milliarden Euro einnehmen, um die Kosten der Finanzkrise zu finanzieren und zu einem Abbau der drastischen Vermögensungleichheit in unserer Gesellschaft beizutragen." (mehr …)

Demo gegen Gentrifizierung in Hannover-Linden

Rund 150 überwiegend junge Leute beteiligten sich am 22.9.2012 an der Demonstration in Hannover Linden gegen die fortschreitende Gentrifizierung des hannoverschen Szenestadtteils. Bauliche Veränderungen und steigende Mieten führen zur Vertreibung der angestammten Bewohnerschichten. Menschen mit niedrigem Einkommen können sich immer weniger eine Wohnung im Stadtteil leisten und müssen in eine Hochhaussiedlung am Stadtrand ziehen.Mit wenig Geld sind die Menschen abgehängt und können nicht mehr am Stadtleben teilhaben. "Dagegen wehren sich die jungen Leute", so Heidrun Dittrich, MdB, DIE LINKE., die sich selbst an der Demonstration beteiligte. "Die Politik ist gefragt, die Mietpreisbindungen festzuschreiben und den sozialen Wohnungsbau wieder aufzustocken.!" Insbesondere schockiert zeigte sich Heidrun Dittrich über den Polizeieinsatz auf der Demonstration gegen die Jugendlichen: "Völlig unverhältnismäßig – der Protest der jungen Leute ist berechtigt und muss ernst genommen werden!", so Heidrun Dittrich.

„Jetzt wird Hannover wirklich besser!“

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften in Linden begrüßt die Entscheidung von Innenminister Uwe Schünemann, die Neonazi-Gruppe „Besseres Hannover“ zu verbieten. Der Geschäftsführer der Geschäfts- und Beratungsstelle Hannover Kurt W. Niemeyer:„Die Gruppierung war viel zu lange aktiv und konnte oft ungehindert ihre Feindseligkeit gegen ein buntes und vielfältiges Hannover zeigen. Jetzt wird Hannover wirklich besser. Es bleibt aber zu hoffen, dass sich die gleichen Gesichter nicht schnell wieder unter einem anderem Namen versammeln.“
Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften setzt sich seit 40 Jahren für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in Deutschland ein.

SPD-Ratsfraktion:„Hannover geht es besser ohne Besseres Hannover‘“

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt das Verbot der Neonazi-Gruppe ‚Besseres annover‘. „Es ist sehr gut, dass dieser Verein nun nicht mehr aktiv sein wird“, sagt Alptekin Kirci, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover. „Hannover geht es besser ohne ‚Besseres Hannover‘“. Die Gruppe habe ein Weltbild verbreitet, das nicht mit den
Werten einer demokratischen und weltoffenen Stadtgesellschaft vereinbar ist, so Kirci. „Unerträglich waren auch die Angriffe auf Menschen, die ein unverzichtbarer Teil unserer Stadt sind wie beispielsweise mit dem ‚Abschiebär‘.“

 

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Botanischer Rundgang auf dem Lindener Bergdfriedhof

Anlässlich der 150 Jahre Lindener Bergfriedhof in diesem Jahr lädt der Verein Quartier zu mehreren Führungen ein.

Am Freitag, den 28.9.2012, wird Erika Schmidt einen „Botanischen Rundgang über den Bergfriedhof“ anbieten. Beginn ist um 15 Uhr am Küchengartenpavillon. In der Führung zeigt Erika Schmidt die Schönheiten der Natur und auch unauffällige Besonderheiten des Kleinods auf dem Lindener Berg.


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Brand im Lindener Hafen

Auf dem Gelände des Lindener Hafens stiegen am heutigen Vormittag große Rauchwolken auf. Um 11.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die den Brand inzwischen unter Kontrolle hat. Ein Container mit Mischschrott und Kunststoffteilen war bei einem Schrotthändler in Brand geraten. Wegen der Rauchsäule, die bis zu 300 Meter aufstieg, wurden die Anwohner per Radiodurchsagen alarmiert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der unangenehm nach verbranntem Gummi riechende Rauch verbreitete sich hauptsächlich in Linden-Mitte und -Nord und war als ein bläulicher Nebel wahrnehmbar.img_6507

Beachvolleyball-Mixed-Turnier der SG 74 am 25. August

Spätestens seit dem Olympiasieg der deutschen Männer ist Beachvolleyball in. Da kommt das Mixed-Turnier der SG 74 in der wunderschönen Umgebung des Großen Gartens gerade richtig.
Am Samstag 25. August richtet die SG 74 auf ihrer neuen 3-Feder-Anlage an der Graft ein Beachvolleyball-Mixed-Turnier mit 16 teilnehmenden Duos aus. Beginn der Vorrunde mit 4 Gruppen je 4 Mannschaften ist um 10 Uhr, es folgen Viertelfinale, Halbfinale und Platzierungsspiele. Das Endspiel wird für ca. 18 Uhr erwartet.
Zuschauen lohnt sich, Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Ort: Beachanlage der SG 74 (In der Steintormasch 48). beachvolleyball_spiele_auf_3_feldern2
 

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Messerangriff von NeoNazis auf Antifa-Stand

NeoNazi Lukas Richter griff zum Messer

NeoNazi Lukas Richter
griff zum Messer

Am Freitag den 10.08.2012 zwischen 21:00 Uhr und 21:30 Uhr haben die dem Umfeld von „Besseres Hannover“ zugehörigen Nazis Ralf Hansen, Maximilian Feige und Lukas Richter, sowie weitere Personen aus dem rechten Spektrum einen Infostand der „Kampagne Nazis die Räume nehmen“ auf dem Opernplatz in Hannover angegriffen. Lukas Richter zog während des Angriffs ein Messer und stach mehrfach nach einem Antifaschisten, der vorher an dem Infostand teilgenommen hatte, mit der Absicht diesen zu verletzen oder zu töten. Ralf Hansen setzte während des Angriffs ein Pfefferspray ein und alle beteiligten Nazis warfen Flaschen auf die anwesenden Antifaschist_innen.

Nur dem Glück ist es zu verdanken, dass es bei diesem Angriff nicht zu lebensgefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen gekommen ist. Dieser Angriff war eindeutig politisch motiviert.

Wir, die Kampagne „Nazis die Räume nehmen“ haben den obengenannten Infostand von 19:00 bis 21:00 am Opernplatz durchgeführt. Ziel des Infostandes war es die Jugendszene am Opernplatz über faschistische Strukturen in Hannover und Umgebung zu sensibilisieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Opernplatz, weil aktive Nazis aus Hannover dort versuchen Jugendliche zu agitieren. Um 21:00 Uhr meldete der Anmelder den Infostand ab und die anwesenden Antifaschist_innen begannen abzubauen und die eingesetzten Polizeikräfte entfernten sich vom Ort des Geschehens. In der Phase des Abbaus tauchten die Nazis auf und griffen, wie oben geschildert den Stand an. Nach dem Angriff nahm die inzwischen alarmierte Polizei einen der angegriffenen Antifaschist_innen fest und ließ den Nazi Lukas Richter laufen.

Wenige Stunden nach dem Angriff auf den Infostand in Hannover, griffen Lukas Richter, Maximilian Feige und weitere Nazis in der Barsinghäuser Innenstadt einige Antifaschist_innen an. Wie schon zuvor ging Lukas Richter mit einem Messer auf einen der angetroffenen Antifaschisten los und verletzte ihn im Gesicht und am Rücken. Zuvor wurden die Nazis gesehen, wie sie mit brennenden Molotov-Cocktails durch die Barsinghäuser Innenstadt zogen. Die Polizei stellte das Messer sicher, aber war nicht in der Lage die Nazis festzunehmen. Im Gegenteil sie trat den angegriffenen Antifaschist_innen aggressiv gegenüber und schubste sie herum. Dieses Verhalten der Polizei verwundert uns nach dem bekanntgewordenen Versagen der Behörden im Fall NSU nicht im geringsten. Im Gegenteil es macht uns ziemlich wütend und wir verurteilen es zu tiefst.

Kampagne Nazis die Räume nehmen, Hannover, 10.08.2012