Die Wand verschwindet – Abschieds-PickNick in der Velberstraße

Die Baulücke in der Velberstraße soll nun geschlossen werden. Daher wollen wir unser Wandbild “Das größte Denk.Mal für den Hannoveraner Kurt Schwitters in seiner Heimatstadt” gebührend verabschieden.

Am Samstag, den 12. März von 11:00 bis 13:00 Uhr findet das AbschiedsPickNick in der Velberstraße statt.
Also: PickNickKorb packen, rumkommen, lauschen, schnacken, heulen.

Die Wand verschwindet

Im Internet wird das Kunstwerk weiterleben:
http://www.linden-entdecken.de/4748/strebt-vorwaerts-eine-kurt-schwitters-hommage-in-der-velberstrasse/

Lindenspiegel Dezember 2015

Spenden der Aussteller gehen an Lindener Sozialeinrichtungen: Weihnachtsfreuden auf dem Berg

Nach seinem Start im Dezember 2011 schlüpft der Lindener Turmgarten auf Lindens Hausberg zum fünften Mal in sein winterliches Weihnachtskostüm. Stimmugsvoll dekorierte Holzblockhütten in verzauberter Waldatmosphäre verleihen auch in diesem Jahr dem munteren Treiben an allen vier Adventswochenenden eine lebendige vorweihnachtliche Stimmung. Die urigen Holzhütten locken mit einem großen Angebot von liebevoll kreierter Kleinkunst und bieten viele Ideen für die Bescherung mit ganz individuellen Geschenken.

Weitere Themen:

  • Geschichte: Mit der Hanomag nach Haiti
  • Lektüre: Empfehlungen für lange Winterabende Seite

SPD-Ratsfraktion: „Null Toleranz für rechte Hetze im Rat“

„Wir wehren uns dagegen, dass rechtspopulistische Positionen im Rat der Landeshauptstadt Hannover hoffähig werden“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Kastning. Den Antrag der sog. „Hannoveraner“, christliche und muslimische Flüchtlinge getrennt unterzubringen, werde die SPD entschieden ablehnen.
„Mit ihrem Antrag zeigen die ‚Hannoveraner‘ welch Geistes Kind sie sind. Sie schüren Vorurteile und verbreiten unterschwellig Rassismus“, meint Kastning. Dieser Antrag sei offenbar Teil einer Hetzkampagne. Schon jüngst hätten die „Hannoveraner“ deutlich erkennen lassen, dass sie weniger an einer Integration von Flüchtlingen interessiert seien als daran, Ressentiments gegen Asylsuchende zu bedienen. „Hatten sie vor zwei Wochen noch nach einer ethnischen Aufschlüsselung der Flüchtlinge verlangt, so stellen sie jetzt Muslime unter Generalverdacht“, erläutert Kastning. In ihrem Antrag sprechen die „Hannoveraner“ pauschal von „Schikane muslimischer Mitflüchtlinge“, unter der Asylsuchende christlichen Glaubens zu leiden hätten, und bezeichnen sie generalisierend als „aggressiv, pöbelnd und schikanierend“. „Hannover hat eindrucksvoll bewiesen, dass es eine solidarische Stadt ist. Auch in den Unterkünften wird weitestgehend Solidarität gelebt“, so Kastning: „Das lassen wir uns von pöbelnden Rechten nicht kaputtmachen.“

Demonstration gegen den AfD Parteitag mit breiter Beteiligung. Erfolg der zwei Bündnisse

Auf zahlreichen Internet- und Facebookseiten wird kontrovers über die
gestrige Demo gegen den AfD Parteitag in Hannover diskutiert. An der
Demonstration unter dem Motto "Es reicht! Nationalismus ist keine
Alternative" beteiligten sich mehr als 2000 Menschen und zogen vom
Opernplatz in der Innenstadt zum HCC.
Die Demonstration wurde von linken Gruppen, studentischen Initiativen
und Jugendorganisationen geplant und unterstützt. Später hatte sich auch
das Bündnis "Bunt statt braun" dazu entschlossen die Demonstration mit
einem eigenen Aufruf zu unterstützen. "Personen und Gruppen aus dem 'Es
reicht!'-Spektrum beteiligten sich an den Bündnistreffen von 'Bunt statt
braun'. Das Ergebnis der gemeinsamen Diskussion war der Aufruf des
Bündnisses zur Demo. Weiterhin wurde die bereits angemeldete Kundgebung
des DGB am HCC mit dem Ende der Demonstration zeitlich abgestimmt."
fasst ein Sprecher aus dem "Es reicht"-Bündnis die Gespräche zusammen
und erklärt: "Es ist ein Erfolg, dass sich nach mehreren getrennten
Mobilisierungen nun auf eine gemeinsame verständigt werden konnte."
"Bunt statt braun" beteiligte sich auf der Demonstration mit einem
eigenen Block. Aufgrund technischer Probleme und um den Zeitplan
einzuhalten wurden die, für den Opernplatz geplanten Redebeiträge,
während der Demonstration gehalten. Hier sprachen Vertreter_innen der
Antifaschistischen Gruppe Hannover, der VVN-BdA, der
Interventionistischen Linken, der kurdischen Jugend und Fast Forward
Hannover. Jusos und Grüne Jugend Niedersachsen hielten einen weiteren
Redebeitrag gemeinsam. Dies kommentiert der Sprecher mit den Worten:
"Wir haben eine Bühne für verschiedenen Spektren geschaffen. Dafür, dass
in fast allen Redebeiträgen nicht nur der Rassismus der AfD, sondern
auch die Politik der Großen Koalition kritisiert wurde, ist die Großen
Koalition mit den Asylrechtsverschärfungen der letzten Monate selbst
verantwortlich."
Während die Demonstration ohne größere Störungen die angemeldete Route
nehmen konnte, kam es vor dem HCC zu Rangeleien mit der Polizei, als
Polizeikräfte versuchten die Teilnehmer_innen der Demonstration zu
hindern an der Kundgebung des DGB teilzunehmen. "Es ist einfach
unverständlich, warum Polizeikräfte, behelmt und martialisch
ausgerüstet, den Kundgebungsort abriegelten und mit Schlägen und Tritten
viele Menschen leicht und mindestens eine Person schwerer verletzten."
"Wir haben gesagt was wir planen und dann gemacht, was wir angekündigt
haben." erklärt der Sprecher abschließend. Das nun in Kommentarspalten
und bei Facebook versucht würde den Erfolg einer breiten Demonstration
gegen den AfD Parteitag kaputt zu reden, sei unverständlich. "Das die
Gruppen aus dem 'Es reicht'-Spektrum und die von 'Bunt statt braun'
unterschiedliche Positionen vertreten und sich dies auch in
Redebeiträgen äußern werde, war bereits in den gemeinsamen Diskussionen
klar." Trotzdem habe man sich auf gemeinsame Aktionen und Koordinierung
verständigenen können. "Es bleibt zu hoffen, dass auf diese Erfahrungen
bei den nächsten Male gebaut werden kann." schließt der Sprecher und
betont, dass der nächste Schritt die gemeinsame Auswertung des Samstags
sein müsse.

Dringende Stellenausschreibung bei Kargah

Die Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V. (IIK) sucht ab sofort eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für Projektkoordination in der Flüchtlingssozialarbeit (Vollzeit).
Zum Aufgabenprofil gehört es, die Angebote für neu ankommende Flüchtlinge (Beratung in Fragen der Schul- und Ausbildung, praktische Unterstützung sowie Teilhabe-Projekte) in enger Abstimmung mit der bestehenden Stelle für Integrationsberatung und freiwillig Engagierten, NetzwerkpartnerInnen und Angeboten im Stadtteil zu koordinieren und gezielt zu erweitern, um die Willkommenskultur zu stärken und Menschen in einen Dialog zu bringen.
Der Aufgabenbereich betrifft u.a. die Vermittlung von TeilnehmerInnen und neuen Interessierten in Sprachgruppen und interkulturelle Angebote, zeitliche Absprachen mit den bürgerschaftlich engagierten MitarbeiterInnen organisatorische Fragen, projektbezogenes Finanzmanagement.
Erwartet wird ein abgeschlossenes Studium (z.B. Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Sozialwissenschaften, Kulturmanagement, Kulturvermittlung), interkulturelle Kompetenz, Erfahrung im Themenfeld Migration und Teilhabe sowie Interesse an Fortbildung. Die Stelle ist von Land Niedersachen finanziert und wird daher zunächst bis 31. Dezember 2016 besetzt. Die Vergütung erfolgt angelehnt an TVöD Land.
Online-Bewerbungen werden erbeten an: Vorstand der IIK, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover, info@iik-hannover.de . Weitere Informationen: Lipi Mahjabin Ahmed, Tel. 0511-440484 und 0178 1661371 www.iik-hannover.de

SG 74 : Rückblick auf ein Jahrhundert rund um den Fußball

Netzwerk KopieDas Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. lädt ein zu Werkstattgesprächen zur Stadtteilgeschichte. Einmal im Monat trifft sich das Netzwerk, um gemeinsam mit Interessierten über ausgewählte Themen zur Stadtteilgeschichte zu sprechen. Nächster Termin: Freitag, 20. November um 17 Uhr im Vereinsheim der SG 74 (In der Steintormasch 48)

Das Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V. und die Sportgemeinschaft von 1874 Hannover e.V. laden gemeinsam zu einem Rückblick auf ein Jahrhundert rund um den Fußball ein. Der Schwerpunkt wird auf der Entwicklung des Fußballsports im Raum Hannover liegen. Den Vortrag hält das Netzwerk-Mitglied Jörg Janze. Er hat seit seiner frühen Jugend in den 1940er Jahren das Spiel mit dem runden Leder intensiv verfolgt. In jahrelanger Recherche hat Jörg Janze Daten und Fakten über den Werdegang von Mannschaften und Spielern zusammengetragen. Dabei ist so manche Kuriosität aufgetaucht und so manches Sammlerstück hängen geblieben. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 20. November um 17 Uhr im Vereinsheim der SG 74 (In der Steintormasch 48) statt. Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.

Die SG 74 ist durch ihren Gründungsvereins MTV Linden von 1874 der älteste Lindener Sportverein und Mitglied im Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V.. Das Gelände des Vereins liegt heute in wunderschöner Lage direkt hinter dem Großen Garten. Die Zufahrt erfolgt über die Herrenhäuser Gärten oder vom Freizeitheim Linden aus:

– Mit dem Auto oder den Stadtbahn-Linien 4/5 bis zur Herrenhäuser Straße (Haltestelle „Herrenhäuser Gärten“), dann die Graft entlang

– Mit der Stadtbahn-Linie 10 bis Haltestelle „Ungerstraße“, ab Freizeitheim Linden zu Fuß oder per Fahrrad über die Leine (Westschnellwegbrücke) und durch die Kleingärten

– Mit dem Fahrrad ab Königsworther Platz über die Jägerstraße und die Straße “In der Steintormasch” die Leine entlang bis zur Westschnellwegbrücke, dann durch die Klein-gärten

Linden-Süd: Vortrag zur Hanomag im Cafe Allerlei, Allerweg 7

Am Freitag, 20.11.2015, 19.30 Uhr, laden Quartiersmanagement und Stadtteilforum Linden-Süd ganz herzlich ein ins Café Allerlei zu einem Bildvortrag zur Geschichte der Hanomag mit dem Journalisten Torsten Bachmann.
Auf 180 ereignisreiche Jahre kann die Hanomag zurückblicken. Mit Ambossen, Kochtöpfen und Zahnrädern begann die Produktion, bevor das Unternehmen mit dem Bau von Dampfmaschinen und Dampflokomotiven weltweit bekannt wurde. In den Werkshallen der Hanomag entstanden aber auch Personenwagen, LKWs, Kettenschlepper und andere Maschinen, die durch ihre Verlässlichkeit und technische Innovationen glänzten.
Torsten Bachmann berichtet in seinem Bildvortrag vom Aufstieg des kleinen Betriebes zu einem Unternehmen mit Weltruf. Torsten Bachmann ist als freier Journalist tätig und hat sich mit zahlreichen Beiträgen und inzwischen drei Büchern zur Geschichte Lindens einen Namen gemacht.
 Wir freuen uns auf einen interessanten Abend in der angenehmen Atmosphäre im Café Allerlei, Allerweg 7, 30449 Hannover am 20.11.15 um 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hitler. Eine Biographie – Vortrag mit Prof. Peter Longerich

Veranstaltung der Gedenkstätte Ahlem am 19. November
Tyrann, Psychopath, Vollstrecker eines rassenideologischen „Programms“ – oder gar charismatischer „Führer“, dem seine Anhänger „entgegengearbeitet“ haben? In einem Vortrag zu seiner neuen Biographie am Donnerstag, 19. November 2015, um 19 Uhr im Haus der Region, Hildesheimer Str. 18, in Hannover geht der Wissenschaftler Peter Longerich über die bisherigen Hitler-Deutungen hinaus.Er entwirft das Bild eines Diktators, der weit mehr und viel aktiver als bisher angenommen in die unterschiedlichsten Politikbereiche persönlich eingriff. Und dabei nicht selten überraschend flexibel handelte. Ob Außenpolitik und Kriegsführung, Terror und Massenmord, Kirchenpolitik, Kulturfragen oder Alltagsleben der Deutschen – überall bestimmte Hitler, bis ins kleinste Detail hinein, die Politik des Regimes. Durch seine persönlichen Entscheidungen prägte er es auf eine Weise, die bislang unterschätzt wird. Konsequent zerschlug er Machtstrukturen, die ihn behinderten, und schuf stattdessen eine Führerdiktatur – in seiner schließlich fast grenzenlosen Macht war er auf die Zustimmung der Bevölkerung nicht mehr angewiesen.Peter Longerichs Biographie rückt die Person Hitler und ihr Handeln in das Zentrum der Geschichte des Nationalsozialismus: Denn erst das Zusammenspiel der Kräfte, die Hitler bewegten, mit jenen, die er selbst in Bewegung setzte, lässt uns erkennen, was das „Dritte Reich“ im Innersten zusammenhielt.
Professor Peter Longerich ist Direktor am Royal Holloway College der Universität London. Von 1983 bis 1989 war er am Institut für Zeitgeschichte in München tätig. Longerich ist ein international bekannter Experte der Holocaustforschung, seine Bücher über die „Politik der Vernichtung“ (1998) und ihre Resonanz in der deutschen Bevölkerung, „Davon haben wir nichts gewusst!“ (2006), sind Standardwerke. Seit 2014 ist Longerich Mitglied der Fachkommission der Gedenkstätte Ahlem und arbeitet für die Gedenkstätte an der Weiterentwicklung der Ausstellungsinhalte. Zudem bietet er Schulungen im pädagogischen Bereich für Lehrkräfte in der Region Hannover an.
Termin: Donnerstag, 19. November 2015, 19 Uhr,
Ort: Haus der Region, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover
Eintritt: frei

Tipp des Tages: Mietrebellen bei der AWO

Kennen Sie den Film „Mietrebellen“? Nein! Dann dürfen wir Sie am heutigen Mittwoch, 18.November 2015 herzlich in die Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte der AWO, Woermannstr. 70, 30455 Hannover um 19 Uhr einladen,  um uns den Film gemeinsam anzuschauen. Im  Anschluss hoffen wir auf einen regen Austausch über das Thema. Oliver Förste, Stadtrat und Mitglied im Bauausschuss sowie Siegfried Seidel, Bezirksrat und Mitglied im SprecherInnenrat DIE LINKE. BO West stehen Ihnen in dieser Diskussionsrunde zur Verfügung.

Der gebürtige Osnabrücker Matthias Coers, Jahrgang 1969, ist freiberuflicher Dokumentarfilmer und lebt in Berlin. Als studierter Soziologe ist Coers in Eigenregie zum Filmen gekommen. Sein Werk „Mietrebellen“, das im Frühjahr 2014 erschien, hat im In- und Ausland unglaublichen Erfolg gehabt. Durch diesen Film ist der Dokumentarfilmer  europaweit herumgekommen. In immer mehr Ländern und Städten wird „Mietrebellen“ aufgeführt. Gern ist er auch selbst anwesend.

„Mietrebellen“ dokumentiert die Kämpfe auf dem Berliner Wohnungsmarkt. So zeigt der Film auf 78 Minuten den Widerstand gegen einen immer härter werdenden Wohnungsmarkt in der Hauptstadt. Dort gehören Mietsteigerungen, Verdrängung und Zwangsräumungen zum „Wohnungsalltag“. So starb die Berliner Rentnerin Rosemarie Fließ 2013 nach ihrer Zwangsräumung im Obdachlosenheim. Auch der Kampf einer Gruppe von Ruheständler*innen um ihre Seniorenbegegnungsstätte  und eine Räumung, die  durch fast 1000 Polizisten durchgesetzt wurde, sind  Inhalte des Films.

Coers‘ Anliegen ist ein politisches.  Auch  wenn Berliner Verhältnisse in Hannover noch nicht an der Tagesordnung stehen, so zeigen sich ähnliche Tendenzen. Mietsteigerungen, Ausverkauf kommunaler Wohnungen und Räumungen durch Gentrifizierung  gehören auch hier zum normalen Alltag auf dem Wohnungsmarkt.

Coers‘ Film ist wichtig, weil er die tatsächliche Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt verdeutlicht und wir eigentlich schon erahnen können, wohin die Entwicklung andernorts gehen wird, gerade in Ballungsräumen. „Mietrebellen“ macht Hoffnung, weil Mieter, die der Willkür der Anbieter von Wohnungseigentum ausgeliefert sind, sich wehren, indem sie öffentlich reden, sich vernetzen und Widerstand leisten.

Die Linke fordert  schon seit langem eine Neuausrichtung der Wohnungspolitik. Jeder Mensch muss das Recht auf bezahlbaren und angemessenen Wohnraum haben. Für den sozialen Wohnungsbau, der rückläufig ist, muss es einen Neustart geben. Ebenso sind die Erhöhung des Wohngeldes, eine echte überall geltende Mietpreisbremse und Mieterhöhungen nur im Rahmen der Inflationsrate einzuführen.

Die Veranstalter freuen sich auf Ihr Kommen und Ihre anschließende rege Beteiligung. Der Eintritt ist frei. Neugierig geworden? Dann sehen Sie sich vorab den Trailer an.   http://youtu.be/skL40QXMd1A

Multireligiöses Gedenkgebet in der Marktkirche

Bei Anschlägen durch die Terrormiliz IS sind gestern in Paris mindestens 128 Menschen gestorben. Diese Terroranschläge lösen weltweit starke Betroffenheit aus.In tiefer Trauer um die Opfer und mit Abscheu gegenüber den Tätern wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Es ist unfassbar, welche sinnlose Gewalt hier an Menschen verübt worden ist.Die Kirchen und Religionen in Hannover laden deshalb zu einem multireligiösen Gedenkgebet am Sonntag, 15.November 2015 um 18 Uhr in die Marktkirche Hannover ein, um der Trauer und Fassungslosigkeit Ausdruck zu verleihen und der Opfer zu gedenken.

Es wirken mit:

  • Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann,
  • Propst Martin Tenge, Regionaldechant der Katholischen Kirche in der Region Hannover, Sprecher des Rates der Religionen,
  • Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann,
  • Hamideh Mohagheghi, Islamisch-Afghanische Gemeinde Payame Nour, Sprecherin des Rates des Religionnen in Hannover,
  • Ali Faridi, Bahá’í in Hannover.
  • An dem Gedenkgebet nimmt auch Oberbürgermeister Stefan Schostok teil.