Region Hannover informiert + Hannover, 26.03.2020 + 17 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 588 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 52 Prozent Männer betroffen, zu rund 48 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 19 Fälle

15 bis 34 Jahre: 169 Fälle

35 bis 49 Jahre: 169 Fälle

50 bis 59 Jahre: 137 Fälle

Über 60 Jahre: 104 Fälle

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 14 Fälle

Burgdorf: 10 Fälle

Burgwedel: 25 Fälle

Garbsen: 20 Fälle

Gehrden: 2 Fälle
Hemmingen: 19 Fälle

Isernhagen: 19 Fälle

Laatzen: 12 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 326 Fälle

Langenhagen: 26 Fälle

Lehrte: 11 Fälle

Neustadt: 7 Fälle

Pattensen: 11 Fälle

Ronnenberg: 16 Fälle
Seelze: 18 Fälle

Sehnde: 7 Fälle

Springe: 12 Fälle

Uetze: 15 Fälle

Wedemark: 10 Fälle

Wennigsen: 10 Fälle

Wunstorf: 9 Fälle

Derzeit sind die Krankenhäuser in der Region Hannover von 91 Patienten belegt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 15 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Keine Corona-Infektion bei Regionspräsident Hauke Jagau: Nach dem Kontakt mit dem mit Covid-19 infizierten Oberbürgermeister Belit Onay hatte sich der Regionspräsident am Mittwoch, 25. März 2020, vorsorglich in Quarantäne begeben und einen Abstrich machen lassen. Nun liegt das Ergebnis vor: Der Test ist negativ. Das Gesundheitsamt hatte den Kontakt mit Onay lediglich als Kontakt zweiten Grades eingestuft mit geringem Infektionsrisiko. Ein hohes Infektionsrisiko besteht nach Einschätzung des RKI, wenn zwei Personen mindestens 15 Minuten lang direkten Gesprächskontakt von Angesicht zu Angesicht haben, ohne dass dabei der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern gewahrt wird. Ein weiteres Kriterium ist, ob Begegnungen in geschlossenen Räumen oder im Freien stattgefunden haben. Jagau arbeitet zunächst weiter im Homeoffice.

Diakonisches Werk Hannover bittet um Winterbekleidung

Die Bekleidungsausgabe der Zentralen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Hannover benötigt dringend warme Winterbekleidung für wohnungslose Männer. Dazu gehören: Jacken, Mäntel, Pullover, Sweatshirts, Hosen, Unterwäsche, Socken und Schuhe, Mützen, Schals und Handschuhe.

Für die Abgabe der Spenden bittet die Zentrale Beratungsstelle (Berliner Allee 8, 30175 Hannover) herzlich um eine telefonische Mitteilung unter der Rufnummer: 0511/99040-59

Die Spenden können in der Zeit von 9.00 – 11.30 Uhr abgegeben werden.

Region Hannover informiert + Hannover, 23.03.2020 + 16.10 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 510 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 55 Prozent Männer betroffen, zu rund 45 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 14 Fälle

15 bis 34 Jahre: 140 Fälle

35 bis 49 Jahre: 152 Fälle

50 bis 59 Jahre: 119 Fälle

Über 60 Jahre: 85 Fälle

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 11 Fälle

Burgdorf: 9 Fälle

Burgwedel: 24 Fälle

Garbsen: 17 Fälle

Gehrden: 2 Fälle
Hemmingen: 11 Fälle

Isernhagen: 18 Fälle

Laatzen: 8 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 271 Fälle

Langenhagen: 24 Fälle

Lehrte: 9 Fälle

Neustadt: 7 Fälle

Pattensen: 11 Fälle

Ronnenberg: 16 Fälle
Seelze: 16 Fälle

Sehnde: 5 Fälle

Springe: 12 Fälle

Uetze: 13 Fälle

Wedemark: 10 Fälle

Wennigsen: 9 Fälle

Wunstorf: 8 Fälle

Derzeit befinden sich in der Region Hannover 65 Corona-Patienten in Krankenhäusern, 25 davon befinden sich auf der Intensivstation.

Regionspräsident Hauke Jagau hat sich am Mittwoch, 25. März 2020, vorsorglich in Quarantäne begeben. Er ist aufgrund eines Treffens mit dem hannoverschen Oberbürgermeister, bei dem eine Covid-19-Infektion bestätigt ist, nach der Definition des Robert-Koch-Instituts als Kontaktperson der Kategorie II mit einem geringem Infektionsrisiko eingestuft worden und führt daher vorsorglich vorerst die Amtsgeschäfte von zu Hause aus. Der Regionspräsident ist weder positiv auf Covid-19 getestet, noch liegen Krankheitssymptome vor. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Coronavirus: Hauke Jagau vorsichtshalber in Quarantäne

Regionspräsident führt seine Amtsgeschäfte von zu Hause aus weiter

Regionspräsident Hauke Jagau hat sich am Mittwoch, 25. März 2020, in Quarantäne begeben. Grund ist ein gemeinsamer Termin mit dem hannoverschen Oberbürgermeister Belit Onay vom vergangenen Sonnabend. Onay ist positiv auf das Virus Covid-19 getestet worden und befindet sich ebenfalls in Quarantäne.

„Ich habe keine Krankheitssymptome und mir geht es gut“, betonte Jagau am Mittwoch. „Da ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen kann, ob ich mich angesteckt habe, führe ich die Amtsgeschäfte vorerst von zu Hause aus weiter.“

Für den Krisenstab der Region Hannover, den der Regionspräsident leitet, sind keine Auflagen notwendig. Zudem finden die Besprechungen im Sitzungssaal der Region Hannover statt, um die vorgeschriebenen Abstandregeln einzuhalten.

Landesarmutskonferenz fordert Sofort-Maßnahmen zum Schutz von Wohnungslosen!

Der für den 28.03.20202 geplante bundesweite Aktionstag des parteipolitisch neutralen Bündnisses „Wohnen ist Menschenrecht!“ wird auf Grund der Corona-Krise verschoben (www.menschenrecht-wohnen.org ) – Armut und Wohnungslosigkeit lassen sich nicht verschieben.
Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen und Kooperationspartner fordern Politik und Gesellschaft auf, Sofort-Maßnahmen zum Schutz derjenigen zu treffen, die am stärksten von der Corona-Krise betroffen sind: Wohnungslose.
Die LAK Niedersachsen fordert die Regierungskoalition in Niedersachsen aus SPD und CDU auf, sofort die Gründung einer gemeinnützigen Landeswohnungsbaugesellschaft in die Wege zu leiten. Wir brauchen nachhaltigen, bedarfsgerechten und sozialen Wohnraum. Die Mieten müssen bezahlbar sein, damit Verdrängung und Wohnungslosigkeit der Vergangenheit angehören.
Der 1. Vorsitzende Reinhold Fahlbusch von StiDU – Stimme der Ungehörten, www.stiDU.de , einem Kooperationspartner der LAK, fordert darüber hinaus für akute Notfälle:
„Kommunale Liegenschaften wie Jugendherbergen und nicht genutzte Flüchtlingsunterkünfte, aber auch kirchliche und schulischen Einrichtungen sind sofort für wohnungslose und obdachlose Menschen zu öffnen.
Niedrigschwellige Angebote wie medizinische Hilfe oder Essensausgaben müssen in die Lage versetzt werden, allen Beteiligten, Betroffenen und Helfenden, maximalen Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Dazu gehört auch psychologische Betreuung.“

LAG Freie Wohlfahrtspflege, Grupenstr. 4, 30159 Hannover, Fon: 0160 99 50 41 61
Netz: www.landesarmutskonferenz-niedersachsen.de Mail: gleitzek@gmx.de

Region Hannover informiert + Hannover, 24.03.2020 + 16.50 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 428 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Geschlecht:

Zum gegenwärtigen Stand sind zu rund 54 Prozent Männer betroffen, zu rund 46 Prozent Frauen.

Verteilung nach Alter:

Bis 14 Jahre: 12 Fälle

15 bis 34 Jahre: 111 Fälle

35 bis 49 Jahre: 128 Fälle

50 bis 59 Jahre: 99 Fälle

Über 60 Jahre: 78 Fälle.

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 9 Fälle

Burgdorf: 7 Fälle

Burgwedel: 22 Fälle

Garbsen: 13 Fälle

Gehrden: 2 Fälle
Hemmingen: 10 Fälle

Isernhagen: 16 Fälle

Laatzen: 8 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 227 Fälle

Langenhagen: 20 Fälle

Lehrte: 6 Fälle

Neustadt: 7 Fälle

Pattensen: 7 Fälle

Ronnenberg: 15 Fälle
Seelze: 13 Fälle

Sehnde: 2 Fälle

Springe: 11 Fälle

Uetze: 12 Fälle

Wedemark: 8 Fälle

Wennigsen: 8 Fälle

Wunstorf: 5 Fälle

Derzeit befinden sich in der Region Hannover 76 Corona-Patienten in Krankenhäusern, 19 davon befinden sich auf der Intensivstation

 

Lindener Tisch e. V. arbeitet in der Krise weiter

Nach der Schließungsverfügung der Landesregierung kann die tägliche Essensausgabe ab Wochenbeginn nur noch im  „to go modus“ erfolgen.

Die BesucherInnen werden im Dunkelberggang 7 in Linden-Mitte durch ein Fenster auf zwei Meter Abstand mit Mittagessen versorgt, dass in mitzubringende Gefäße vefüllt wird.

Die Lebensmittelausgabe am Montag und Donnerstag an Menschen mit geringen Einkommen findet ebenfalls so mit entsprechenden physischen Abstand statt. Auch Tierfutter wird noch ausgegeben.

Zur Zeit ist nach Aussagen der ehrenamtlichen Mitarbeiter das Spendenaufkommen von Lebensmitteln zwar rückläufig aber noch ausreichend, zumal die Nachfrage auch zurückgegangen ist.

SoVD baut WhatsApp-Beratung aus

Verband beantwortet Fragen zu Kurzarbeitergeld, Vorsorgevollmacht & Co.
Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise baut der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Bislang berät Niedersachsens größter Sozialverband einmal im Monat zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht über den Messenger-Dienst. Ab sofort stehen SoVD-Beraterinnen und -Berater einmal die Woche für Fragen zur Verfügung. Das WhatsApp-Angebot ergänzt die Beratung des Verbandes per Telefon und E-Mail. Direkte Gespräche sind aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich.
„Wir merken, dass Betroffene in der momentanen Situation zahlreiche Fragen haben – etwa wenn es um Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Hartz IV für Selbstständige aber auch um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geht. Mit unserem zusätzlichen Beratungsangebot sind wir auch weiterhin zuverlässig für unsere Mitglieder da“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke.
Die WhatsApp-Beratung funktioniert ganz einfach: Interessierte müssen die Nummer 0511 65610720 nur zu ihren Kontakten hinzufügen und können dann ihre Frage per WhatsApp stellen.
Die Beratung findet am 25. März, 1. April, 14. April und 21. April jeweils von 17 bis 18 Uhr statt. Weitere Termine sind in Planung und über die Internetseite www.sovd-nds.de abrufbar.
Mit rund 280.000 Mitgliedern insgesamt ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. der größte Sozialverband des Landes. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In rund 60 niedersächsischen Beratungszentren steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht kompetent zur Seite, vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten.

Region Hannover informiert + Hannover, 23.03.2020 + 18.39 Uhr

Die Region Hannover hat aktuell insgesamt 368 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Verteilung nach Kommunen:

Barsinghausen: 8 Fälle

Burgdorf: 6 Fälle

Burgwedel: 21 Fälle

Garbsen: 10 Fälle

Gehrden: 2 Fälle
Hemmingen: 8 Fälle

Isernhagen: 14 Fälle

Laatzen: 8 Fälle

Landeshauptstadt Hannover: 187 Fälle

Langenhagen: 17 Fälle

Lehrte: 6 Fälle

Neustadt: 6 Fälle

Pattensen: 6 Fälle

Ronnenberg: 15 Fälle
Seelze: 13 Fälle

Sehnde: 2 Fälle

Springe: 8 Fälle

Uetze: 11 Fälle

Wedemark: 7 Fälle

Wennigsen: 8 Fälle

Wunstorf: 5 Fälle

Derzeit befinden sich in der Region Hannover 57 Corona-Patienten in Krankenhäusern, 15 davon befinden sich auf der Intensivstation

Die Region Hannover ist seit anderthalb Wochen mit allen Krankenhausleitungen in engem Kontakt. Ziel ist, gemeinsam mit den Krankenhäusern für den Fall vorbereitet zu sein, dass die vorhandene Plätze in den Kliniken nicht reichen. Deshalb hat die Region Hannover in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen die Bundeswehr um Amtshilfe gebeten für die Erstellung und den Betrieb eines Behelfskrankenhauses. Ohne Unterstützung wäre die Realisierung eines solchen Projekts in so kurzer Zeit nicht darstellbar. Zzt. werden unterschiedliche Standorte und Betriebs- und Kooperationsmodelle geprüft, um sehr kurzfristig mit der Umsetzung zu beginnen. Das Behelfskrankenhaus soll eine Anlaufstelle für Patienten sein, die nicht mehr zu Hause betreut werden können und deren Krankheitsverlauf noch unklar ist.  Die Intensiv-Kapazitäten in den Kliniken sollen den Intensiv-Patienten vorbehalten sein. Regionspräsident Hauke Jagau: „Es gibt eine hervorragende Kooperation mit den Kliniken in der Region Hannover, aber wir betreten mit diesem Projekt völliges Neuland. Wir müssen jetzt zügig handeln und auch unkonventionelle Wege beschreiten.“

Wurde durch das Gesundheitsamt der Region Hannover eine Quarantäne ausgesprochen, so erhalten Arbeitnehmer und Selbstständige bzw. Freiberufler eine Entschädigung für Verdienstausfälle. Fragen, Antworten und das Formular zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung gibt es unter der Adresse www.hannover.de/coronaverdienstausfall